Filmkritik: Ant-Man and the Wasp

Filmkritik: Ant-Man and the Wasp

Daumen hoch für: “Ant-Man and the Wasp”! Die Superheldenfortsetzung rund um den Ameisenmann übertrumpft seinen Vorgänger durch eine interessantere Story, noch mehr Action und Lachern bis zum Abwinken.

4.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung

Unmittelbar nach den Ereignissen von „The First Avenger: Civil War“ sitzt Scott Lang (Paul Rudd) seine Strafe mit einer elektronischen Fußfessel zuhause ab. Nur noch wenige Tage, dann ist er sie los und wieder ein freier Mann. Doch  Hope van Dyne (Evangeline Lilly) und ihr Vater Dr. Hank Pym (Michael Douglas) brauchen dringend seine Hilfe bei einer neuen Mission. Scott kehrt als Ant-Man zurück in seinen Anzug und muss lernen, zusammen mit seiner genialen Mitstreiterin “The Wasp” im Team zusammen zu kämpfen, um Geheimnisse aus der Vergangenheit aufzudecken.

Ant-Man and the Wasp ab 26. Juli im Kino

Trailer zu “Ant-Man and the Wasp”

Mein Fazit

Daumen hoch für eine sehr gelungene Fortsetzung! Die Vorfreude auf “Ant-Man and the Wasp” ist nach “Avengers – Infinity War” – zumindest in meinem Freundes- und Bekanntenkreis – spürbar gering. Doch das sollte sich spätestens zum Kinostart ändern. Denn dieser Marvel Film ist es – wie kann es eigentlich auch anders sein – sehr sehenswert. Während mich ja bekanntlich “Ant-Man” nicht ganz überzeugen könnte, da er mir an der ein oder anderen Stelle dann doch zu albern war, punktet “Ant-Man and the Wasp” auf ganzer Linie.

Ant-Man and the Wasp
© Marvel

Gut & Böse!?

Spannend an “Ant-Man and the Wasp” ist zunächst einmal der Faktor, dass man vor dem Film eigentlich so gar nicht recht weiß, worum es geht. Die Trailer zeigen Action, lustige Momente und erste Einblicke vom neuen Kampfduo. Doch der Superheldenfilm hat noch deutlich mehr Story und Charaktere zu bieten, als zunächst anzunehmen. Durch seine Komplexität und auch die stetige Ungewissheit, wer hier eigentlich der Feind ist, gelingt es “Ant-Man and the Wasp” immer wieder von neuem den Zuschauer zu überraschen. Eine wirklich gelungene Geschichte, die logisch auf den vorhergegangen anschließt und auch letztlich die Kurve zu “Avenger – Infinity War” kriegt (Achtung: Sitzen bleiben!).

Ant-Man and the Wasp
© Marvel

Paul & Hope

Herrschte noch zum Ende von “Ant-Man” Friede, Freude, Eierkuchen zwischen dem verliebten Paar, sind in “Ant-Man and the Wasp” die Gefühle auf Eis gelegt. Kein guter Ausgangspunkt, um als Team Seite an Seite zu kämpfen. Vielleicht kann aber gerade dadurch Hope so richtig glänzen. Hope tritt als The Wasp als starke, selbstbewusste und furchtlose Kämpferin aus. Als erste Superheldin, die im Titel eines Marvel Films genannt wurde, macht sie eine sehr gute Figur. Aber auch Paul findet sich – gewohnt tollpatschig – wieder in seine Rolle als Ant-Man ein. Damit steht er jedoch nicht nur in einem gesetzlichen Konflikt, sondern setzt auch sein nunmehr fast geordnetes Leben als Vater aufs Spiel.

Ant-Man and the Wasp
© Marvel

Auf zu neuen Welten

Produzent Kevin Feige gibt mit “Ant-Man and the Wasp” erneut Einblicke in eine völlig unbekannte Welt und spart dabei nicht an CGI-Technik. Und auch sonst werden dem Zuschauer dank Schrumpf- und Wachstumstechnik reichlich verquere Anblicke geboten. Das diese an der ein oder anderen Stelle etwas sehr albern sind, führen zu vielen saalfüllenden Lachanfällen und sorgen für die richtige Mischung aus Action, Comedy und Science-Fiction.

Ant-Man and the Wasp
© Marvel

Mehr, mehr, mehr

“Ant-Man and the Wasp” bietet im Vergleich zu seinem Vorgänger von allem ein wenig mehr, ohne dass der Film überladen oder überzogen wird. Im Gegenteil – durch die immer mal wieder ähnlichen Witzen und Effekten, werden diese zu erheiternden Running-Gags, die durchgehend Freude verbreiten. Außerdem ist die komplexe und spannende Story ein großer Pluspunkt, da sie zudem sehr überraschend und vielfältig ist. Etwas schade ist, dass Marvel seine sonst recht chronologische Abfolge der Filme mit “Ant-Man and the Wasp” bricht, wobei die Mid-Credit-Scene dadurch umso stärker wirkt.

“Ant-Man and the Wasp” ab 26. Juli 2018 im Kino.

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