Filmkritik: The Commuter

Filmkritik: The Commuter

In “The Commuter” trifft Michael MacCauley (Liam Neeson) eine Entscheidung, die er schneller bereuen soll, als ihm lieb ist. Dank toller Actionszenen und spannenden Wendepunkten, kann der Film seine Längen weitestgehend wieder ausgleichen.

3.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung

Seit 10 Jahren pendelt der Versicherungsmakler Michael MacCauley (Liam Neeson) jeden Tag aus seinem beschaulichen Vorort nach Manhattan und zurück. Doch als er nach einem harten Tag mal wieder in den ewig gleichen Zug einsteigt, ist alles anders. Die Fremde Joanna (Vera Farmiga) setzt sich zu ihm und verspricht ihm eine hohe Belohnung, wenn er für sie einen ganz bestimmten Passagier findet, der etwas sehr Wertvolles zu transportieren scheint. Michael erhält nur zwei Hinweise: Einen falschen Namen und den Zielbahnhof des Unbekannten. Als er zögert, macht Joanna ihm unmissverständlich klar: Sie hat nicht nur das Leben der Passagiere in ihrer Hand, sondern auch das von Michaels Familie. Michael ist Teil einer kriminellen Verschwörung geworden. Er kann nur mitspielen, oder einen Ausweg finden und ihm bleibt nur eine Stunde Zeit.

The Commuter ab 17. Mai auf DVD und Blu-ray

Trailer zu “The Commuter”

Mein Fazit

“The Commuter” hält, was er verspricht: Eine actionreiche Zugfahrt, ein Rätsel, das es zu lösen gilt, eine allgegenwärtige Bedrohung, überraschende Wendungen und Liam Neeson, wie man ihn kennt und liebt. Nach einer kurzen und cleveren Einführung des Hauptcharakters und einigen Nebendarstellern, geht es auch schon in den Zug – zurück in die Vorstadt.

The Commuter
© STUDIOCANAL

“Nonstop on a Train”

Dadurch finden die meisten Szenen natürlich in ein und dem selben Zug statt. Damit dies nicht nach wenigen Minuten bereits langweilig wird, benötigt der Film abwechslungsreiche Einstellungen, die von Paul Cameron (“Total Recall”, 2012) wunderbar eingefangen wurden und natürlich überzeugende Darsteller, die den Zuschauer in ihren Bann ziehen. Durch die Bank weg, machen von Neeson bis Ella-Rae Smith (“Into the Badlands”, 2018) einen durchweg überzeugenden und glaubwürdigen Job.

The Commuter
© STUDIOCANAL

Action, Intrigen – Chaos

Auch das Drehbuch von Byron Willinger und Philip de Blasi kann durch spannende Twists überzeugen, obwohl sie auch hin und wieder mit einigen Längen zu kämpfen haben. Regisseur Jaume Collet-Serra (“Unknown Identity”, 2011) sorgt jedoch durch grandios inszenierte Actionszenen erneut für den notwendigen Nervenkitzeln. An den Speical Effects wurde wiederum etwas gespart, weshalb einem dann doch wieder klar wird, dass es sich hierbei um einen Film handelt.

The Commuter
© STUDIOCANAL

Actiom-Crime mit Unterhaltungsfaktor

“The Commuter” ist definitiv ein unterhaltsamer Action-Crime-Film, den man sich sehr gut auch mehr als einmal angucken kann. Gerade Neeson Fans sollte der Film überzeugen, auch wenn er nichts komplett Neues zu bieten hat. Euch erwartet eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen – also für Michael MacCauley…

“The Commuter” ab 17. Mai auf DVD und Blu-ray.

One comment

  1. Birgit

    Danke für die Kritik, Jil — auf diesen Film freue ich mich jetzt umso mehr (und meine Mama auch!). 🙂

    Liebe Grüße,
    Birgit

    PS: An Pfingsten habe ich endlich “Zwischen zwei Welten” angeschaut. Die Landschaft ist einfach atemberaubend, nicht? Bei der Beziehungsentwicklung bin ich mir nicht ganz sicher, aber das Ende passte. Und der Hund — was für ein Süßer! 🙂 Danke für die schöne Filmzeit — ich werde den Film sicherlich mehrfach anschauen.

    Antworten

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