Filmkritik: Der Mann aus dem Eis

Filmkritik & Gewinnspiel:
Der Mann aus dem Eis

Regisseur Felix Randau erzählt erstmals in “Der Mann aus dem Eis” die Geschichte von Ötzi. Das archaische Drama überzeugt durch seine eindrucksvollen Aufnahmen der Südtiroler Alpen und seinem Hauptdarsteller Jürgen Vogel.

3 von 5 Popcorntüten

Die Handlung

Vor 5.300 Jahren in der Jungsteinzeit. Eine Großfamilie lebt friedlich an einem Bach in den Ötztaler Alpen. Ihrem Anführer Kelab (Jürgen Vogel) obliegt es, den heiligen Schrein zu verwahren. Während Kelab auf der Jagd ist, wird seine Siedlung überfallen und die gesamte Sippe ermordet, darunter auch Kelabs Frau und sein Sohn. Auch das Heiligtum der Gemeinschaft wird geraubt. Getrieben von Schmerz und Wut hat Kelab nur noch ein Ziel – Vergeltung! Kelab folgt den Spuren der Täter und dabei den Gefahren der Natur ausgesetzt. Ein tragischer Irrtum macht ihn selbst zum Gejagten. Schließlich steht Kelab nicht nur den Mördern seiner Familie, sondern auch sich selbst gegenüber. Wird er seinem Drang nach Rache nachgeben und selbst zum Täter? Oder gelingt es ihm, den ewigen Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen?Der Mann aus dem Eis ab 18. Mai auf DVD und Blu-ray

Mein Fazit

Regisseur Felix Randau erzählt die Geschichte von Ötzi – dem Mann aus dem Eis. Wie unser Vorfahre vor über 5.000 Jahren gestorben ist und im Eis konserviert wurde, ist bis heute ein Rätsel. “Der Mann aus dem Eis” liefert eine Erklärung wie es zum ersten ungeklärten Mordfall der Menschheitsgeschichte kommen konnte. Das archaische Drama erzählt von elementaren Gefühle, die die Menschen bereits damals angetrieben haben.

Der Mann aus dem Eis
© Ascot Elite

Liebe & Rache

Leider hat dieser Faktor aber nur relativ wenig Platz in dieser Geschichte. Bis auf ein paar liebevolle Blicke und wenigen Szenen des Miteinanders zu Beginn des Films, ist hiervon schnell nicht viel mehr zu sehen. Stattdessen übernimmt die Rache und die Blutlust überhand.

Der Mann aus dem Eis
© Ascot Elite

Originalschauplätze

Beeindruckend ist, das “Der Mann aus dem Eis” an Originalschauplätzen in den Südtiroler Alpen gedreht wurde. Eingefangen wurden die eindrucksvollen Bilder von Kameramann Jakub Bejnarowicz. Das gewaltige Naturpanorama der Alpen  sorgen für eine authentische Atmosphäre und unterstreicht den bibliographischen Charakter der Geschichte. Auch die Kostüme und die eigens mit einem Sprachforscher entwickelte Ursprache unterstreichen seine Glaubwürdigkeit. So kommt “der Mann aus dem Eis” quasi gänzliche ohne Wörter aus und ist weltweit verständlich. Die Schauspieler kommunizieren untereinander und mit dem Publikum durch Mimik, Gestik und Lauten. Nur einige Kulissen wirken für die Zeit zu “glatt gebügelt”.

Der Mann aus dem Eis
© Ascot Elite

Jürgen Vogel wird zu Ötzi

Die verzaubernde Landschaft teilt die Aufmerksamkeit vor allem mit Jürgen Vogel, der als Ötzi auf ganzer Linie überzeugen kann. Vogel spielt Ötzi mit viel Kraft, Leidenschaft und einer gewissen Wärme, die den Zuschauer an den Hauptdarsteller bindet. Dies ist auch notwendig, damit der Zuschauer sein Handeln nicht – obwohl einem bewusst ist, dass die Geschichte zu einer ganz anderen Zeit spielt – zu verurteilen beginnt. Unter diesen Voraussetzungen bietet “Der Mann aus dem Eis” ein eindrucksvolles Drama mit bildgewaltigen Aufnahmen.

“Der Mann aus dem Eis” ab 18. Mai auf DVD und Blu-ray.

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