Filmkritik: Baywatch

Filmkritik: Baywatch

Baywatch ist zurück und mischt den Strand von Miami ordentlich auf. Hier könnt Ihr Euch sicher fühlen, oder doch nicht?

4 von 5 Popcorntüten

Die Handlung

Mitch Buchannon (Dwayne Johnson) ist der coolste und lässigste Rettungsschwimmer von Miami Beach. Mit seinem überdurchschnittlich gutaussehenden und professionellem Team sorgt er dafür, dass sich alle Strandbesucher in absoluter Sicherheit wiegen können. Als es Zeit wird das Team zu vergrößern sorgt vor allem Anwärter Matt Brody (Zac Efron) für Aufsehen und Schwierigkeiten.

Brody ist ein Einzelgänger, der sich auf seine Erfolge – zwei olympische Goldmedaillen – ausruht. Sich der Autorität seines charismatischen Anführers zu stellen fällt im schwer und so bringt er nicht nur sich selbst in Gefahr. Als das Team von Baywatch jedoch in einen mysteriösen Kriminalfall hineingezogen wird, können sie nur als Team bestehen. Ob es ihnen gelingt?

Mein Fazit

Ich erstelle diesen Beitrag, tippe den Titel ein und überlege, wie ich ihn beginnen möchte, da fange ich schon wieder an zu lachen. Mir hat Baywatch ausgesprochen und überraschend gut gefallen. Meiner Meinung nach hält die Komödie alles, was sie verspricht und noch mehr: Flache aber gut gewählte Witze zu jeder Gelegenheit, Action, heiße Körper und sogar eine Story!

“Bieber”, “Jonas Brothers”, “High School Musical”

Diese amüsanten Bezeichnungen von Zac Efron alias Matt Brody ziehen sich durch den ganzen Film und bilden damit schon fast einen roten Faden. Wie viele Namen sich Mitch Buchannon (Dwayne Johnson) für Brody ausdenkt, müsste man beim zweiten Schauen echt mal zählen. Jeder hat jedoch absoluten “Loslach”-Charakter und sie werden definitiv nicht langweilig. Dies ist aber nur ein Faktor, den Baywatch so amüsant macht.

Special delivery for The Rock #Baywatch

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Ein charismatisches Team

Neben all den Lachern, schafft es Baywatch aber doch noch Gefühle aufzugreifen, eine gar nicht mal so vorausschaubare Story zu erzählen. Doch auch in eigentlich ernsten Momentan schwingt immer ein Hauch Humor mit sich, was den Film einfach ausmacht und die verschiedene Charaktere prägt. Hier muss ich echt sagen, hat das Team von Baywatch wirklich zu 100 % gepunkte. Egal ob Mitch, Matt, Summer (Alexandra Daddario), CJ (Kelly Rohrbach), Stephanie (Ilfenesh Hadera) oder Ronnie (Jon Bass), jede fiktive Figur ist für sich einzigartig, auf den Punkt gebracht und ausgezeichnet besetzt. Ich kann Euch dabei überhaupt nicht sagen, welchen Charakter ich am besten fand. Wobei CJ Parker für mich besonders heraussticht. Ich muss sagen, dass ich Alexandra Daddario zu beginn optisch nicht völlig umgehauen hat. Ich mein – wow – ihr Körper ist der Hammer, aber sie hat kein klassisches Beautyface. Das ich aber das zum Ende des Films besonders schön finde, habe ich nicht erwartet. Die Schauspielerin erzählt so viel mit ihrem Gesicht und schleicht sich mit dem Charakter in die Figur in die Herzen der Zuschauer. (Männer, spart Euch Eure Kommentare ;-)) Aber auch die anderen Figuren haben tolle Eigenschaften, weshalb ich sofort ins Team einsteigen würde!

Go ahead and stare. Zoom in even. We got our eyes on you. #BeBaywatch

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Gangsterjagd der Extraklasse

Baywatch schafft es wie bereits angeteasert sogar eine Story zu erzählen, die spannend und mit unerwarteten Wendungen versehen ist. Zwar ist der Bösewicht und der Tatbestand sehr schnell klar, jedoch ist die Tiefe der Schandtaten nicht auf Anhieb greifbar. Die Fallauflösung führt das Baywatch-Team an ungewöhnliche Orte, wobei der Strand nie aus dem Fokus gerät. Ich finde den Storyaufbau echt gut gelungen und wohl durchdacht. Die wohl größte Überraschung, die Baywatch zu bieten hat.

Gute-Laune-Sommer-Film

Baywatch ist für mich die perfekte Komödie für die Einstimmung zum hoffentlich bald kommenden Sommer. Trotz einer Länge von 119 Minuten ist er recht kurzweilig und so kann ich nur jedem empfehlen ins Kino zu gehen, der auf eine Mischung aus flachen Humor, Slowmotioneffekte, Action und natürlich heiße Körper. Aber Achtung: Baywatch arbeitet mit einem wirklich extrem flachen Humor. Damit ist er nicht besonders anspruchsvoll und mehr ein Film zum “berieseln.” Für mich persönlich dennoch jetzt schon der Must-See des Sommers!

Jetzt auf DVD oder Blu-ray vorbestellen (Erscheinungstermin: 28. Dezember 2017)!

Trailer zu “Baywatch”

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