Reisebericht: Karibik - Antigua, die Insel der 365 Strände

Reisebericht: Karibik 12. Tag – Antigua, die Insel der 365 Strände

Heute besuchen wir die Insel der 365 Strände, Antigua! Daher verlassen wir wie gewohnt nach dem großen Ansturm gegen 09:30 h das Schiff und erkundigen uns an der Touristeninformation in der Hauptstadt St. John’s direkt über die besten Strände Antiguas. Die Kreuzfahrtausflüge haben uns verraten, dass man an einem der Strände auch mit Rochen schwimmen kann. Daher fragen wir als erstes, wo dies möglich ist. Leider stellt sich heraus, dass sich die Rochen nicht wie erhofft direkt am Strand aufhalten. Man muss zu ihnen mit dem Boot herausfahren und das soll, selbst direkt gebucht, stolze 50,00 USD pro Person plus Transfer kosten. Da wären wir über die Serenade of the Seas günstiger bei weg gekommen. Wir lehnen daher dankend ab und wollen stattdessen zu einem Strand, wo man schnorcheln kann. Die Touristeninformation empfiehlt uns den Strand Long Bay. Der liegt allerdings an der Atlantic-Seite, wo das Wasser deutlich kühler ist, als im Karibischen Meer.

Bitte zum Schnorcheln! Oder auch nicht…

Sprung ins Karibische Meer

Der Taxifahrer, zu dem wir weitergeleitet werden, ratet uns aus diesem Grund davon ab und verweist uns zu einem anderen. Für die Fahrt zum Turners Beach und zurück zahlen wir pro Person 16,00 USD. Von Schnorcheln kann hier allerdings nicht die Rede sein. Dazu müsste man abermals eine Bootsfahrt zum Riff für 50,00 USD pro Person buchen. Da hätten wir auch gleich zu den Mantarochen herausfahren können. Also begnügen wir uns mit den Gegebenheiten vor Ort. Leider ist der Strand aber längst nicht so schön wie der in St. Kitts und das Wasser ist von den Wellen stark aufgewirbelt, sodass man auch mit der Taucherbrille nichts erkennen kann. Sehr schade. Da vergehen die guten drei Stunden bis zur Abholung auch nicht sonderlich schnell. Dafür haben wir hier das erste Mal seit Fort Lauderdale Wi-Fi und können, wenn auch eher schlecht als recht, etwas mit unseren Lieben zuhause kommunizieren. Außerdem nutzt Kim die Atmosphäre dazu, um ein paar Fotos von mir und von unseren Eltern zu schießen.

Jil am Strand von AntiguaMeine Eltern auf Antigua

Vergleich mit der AIDAdiva

Ich freue mich allerdings darüber, dass sich Mama auch endlich mal ins Wasser traut. Selbst Mirna, die nicht schwimmen kann, traut sich die Fußspitze ins Karibische Meer zu halten. Aber Achtung: Nach nur gut zwei Metern, geht es steil bergab. Immerhin können wir hier ein wenig schwimmen und Jürgen (2) ist in den flachen Wellen eh vollkommen in seinem Element. Im Wasser schnacken wir mit ein paar Deutschen, die mit der AIDAdiva auf Antigua angelegt sind. Irgendwie eine merkwürdige Vorstellung auf einem Kreuzfahrtschiff nur mit Deutschen unterwegs zu sein. Auf der Serenade of the Seas sind wir gerade 19 deutsche Gäste. Den größten Unterschied, den wir in der Kürzer feststellen konnten ist aber wohl die Tatsache, dass es auf der AIDAdiva ausschließlich Buffet gibt. Unser abendliches Dinner mit Fabiana und Joy habe ich inzwischen aber sehr lieb gewonnen und möchte darauf nicht gerne verzichten.

Kreuzfahrtschiffe auf Antigua

Karibisches Bier

Zurück in St. Johns haben wir noch etwas Zeit und schauen in das ein oder andere Geschäft hinein. Wirkliche Schnäppchen sucht man aber auch hier vergebens. Die „einheimischen Stände“ bieten auch nur das selbe an, wie alle andere zuvor. Vor allem die Qualität der Kleider lässt zu wünschen übrig, weshalb ich auch für den heutigen karibischen Abend wieder kein neues Kleid finde. Stattdessen schnappen wir uns Walli und Jürgen und trinken lieber mit einem wunderschönen Blick auf die Serenade of the Seas und auf die AIDAdiva ein lokales Bier. Köstlich und erfrischend!

Weiter Richtung Sint Maarten

Vergleichsweise spät legen wir gegen 17:30 h von St. John’s ab und starten Richtung Sint Maarten, unser letzter Stopp vor der Rückfahrt nach Fort Lauderdale. In der Zeit stehen wir aber gerade unter der Dusche, weshalb ich zum ersten Mal die Abfahrt und leider auch den Sonnenuntergang über dem Karibischen Meer verpasse. Dafür strahlt der Serenade of the Seas heute wieder in tausend bunten Farben zur Karibischen Nacht. Vor dem Abendessen treffen Kim und ich Walli im Safari Club, um wieder einmal bei einem Musikquiz zu versagen. Für unsere Verhältnisse sind wir aber bei dem Erraten der Beatle Songs gar nicht so schlecht. Der Nachbartisch hat allerdings auch fleißig geholfen. Das Essen dauert heute dann aber auch wieder so lange, dass wir den Kampf der Geschlechter, zu dem wir gerne unsere Eltern gerne schicken wollte, verpassen. Wie gewohnt geht daher der Abend mit einem letzten Beisammensein an der frischen Luft zu Ende.

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