Reisebericht: Karibik - Brooklyn Bridge & Transferflug nach Fort Lauderdale

Reisebericht: Karibik 5. Tag – Brooklyn Bridge & Transferflug nach Fort Lauderdale

Bevor es weiter nach Fort Lauderdale geht, ist die Sonne endlich nach New York City zurückgekehrt! Die letzten Sonnenstrahlen über dem Big Apple sollen genutzt werden und so packen Kim und ich uns unseren Rucksack und machen uns auf zur Brooklyn Bridge. Bei bestem Wetter mit leichtem Wind, schießen wir noch ein paar letzte typische Tourifotos und treffen um 11:00 h wieder auf unsere Reisegruppe am Hotel. Nur kurze Zeit später steht auch schon unsere Reiseleitung wieder parat und es geht mit dem Kleinbus zum Newark Airport.

Brooklyn Bridge View von der Brooklyn Bridge Brooklyn Bridge

Transferflug nach Fort Lauderdale

Das Einchecken hier gestaltet sich etwas kompliziert, da man dies hier bei United grundsätzlich mit Hilfe eines Computers selbst machen muss. Ich übernehme dies kurzerhand für unsere Gruppe, neben uns haben noch zwei Ehepaare die Pauschalreise gebucht, und dann kann die Reise weitergehen. Überraschenderweise ist der Sicherheitscheck, der zunächst sehr streng und aufgeregt wirkt, wesentlich entspannter als in Deutschland. Am Gate warte wir dann noch etwas länger als eine Stunde, bis wir erneut bunt im Flugzeug auf den schlechtesten Plätzen verteilt, Platz nehmen können. Der Flug ist so überbucht, dass sogar Freiwillige darum gebeten wurden auf den nächsten zu warten. Wer die Zeit hat, bekommt dafür allerdings einen Voucher für United von stolzen 200,00 USD ausgehändigt. Wer also flexibel ist, kann sich so durchaus den Urlaub oder zumindest die Flüge rückfinanzieren.

Highway Richtung Newark

Das abgebildete Foto ist von Kim Löffka Fotografie.

Was muss man eigentlich tun, um einen Platz für sich zu haben?

Im Flieger sitze ich zwischen einem Ehepaar, dass die Plätze so gebucht hat, in der Hoffnung, dass der Mittelplatz frei bleibt. Mein Angebot, das sie auch nebeneinander sitzen können, haben sie dennoch dankend abgelehnt. Nach einer halben Stunde, wusste ich dann auch weshalb. Der Mann hat während des ganzen Fluges in seinen Unterlagen gestöbert und dabei bis zu einem Drittel meines Platzes für seinen rechten Ellenbogen in Anspruch genommen. Mein Arm tut entsprechend weh. Ansonsten ist das Ehepaar aber ganz nett. Es handelt sich um eingefleischte New Yorker, die ihren Winter aber lieber im warmen Florida verbringen.

Hallo Hitze!

Das kann ich auch direkt nachvollziehen, als wir das Flughafengebäude verlassen und geradezu in eine Hitzewand laufen. In Fort Lauderdale werden wir von der Niederländerin Steffi abgeholt, die auf ihren Job aber wohl eher keine große Lust hat. Mit „hurry, hurry, hurry“ werden wir in ihren Kleinbus verfrachtet, den sie selbst mehr schlecht als recht fährt, und schon kurze Zeit später an unserem Hotel wieder rausgeschmissen. Zack noch den Voucher für den morgigen Transfer in die Hand gedrückt bekommen und dann ist die gute auch schon wieder weg.

„Auch die besten Hotels wollen keine leeren Zimmer“ – Haha!

Unser Hotel, das Shareton Four Points, so sollte es zumindest laut unserem Reiseplan heißen, ist eine einzige Baustelle! Also bloß schnell wieder raus! Ich lasse uns zwei Taxen für 19:15 h bestellen, die unsere gesamte Reisegruppe zur Cheesecake Factory bringen soll. Endlich wieder California-Feeling! Mit einem einzigen Aufzug, der andere ist gesperrt oder kaputt, schaffen wir es etappenweise auf unsere Zimmer. Dort laden wir nur kurz unsere Sachen ab und versuchen anschließend wieder mit dem Aufzug nach unten zu kommen. Das dauert… Auf uns warten tut aber niemand. Auch 19:25 h sind noch keine Taxen zu sehen. Ich erkundige mich, woraufhin neue bestellt werden. Immerhin diese kommen dann alsbald und wenig später sind wir bereits bei der Cheesecake Factory angekommen. Der offizielle Beginn der „Reisegruppe Sonnenschein“. Mit von der Partie sind nämlich noch, wie bereits kurz erwähnt, die Eheleute Walli und Jürgen sowie Myrna und Jürgen (2).

Fort Lauderdale Airpot / Cruise Port Inn

Yummy: Cheesecake Factory!

Leider ist das Karma weiterhin nicht auf unserer Seite. Die Bestellungen lassen sehr lange auf sich warten, Mamas Nudeln landen gänzlich woanders und unsere Servicekraft schläft fast im Stehen ein. Nachdem wir 20 Minuten auf unseren Nachtisch gewartet haben, haben wir diesen wenigstens alle frei Haus bekommen. Leider musste ich feststellen, dass es geschmacklich und von der Qualität her auch einige Unterschiede zwischen den Cheesecake Factorys gibt. Weder der Americana Cheeseburger noch die Tomato Basil Pasta konnten mich so überzeugen, wie einst in Kalifornien. Alles in allem hat das Essen aber dennoch geschmeckt.

Wer übernimmt die Taxirechnung?

Gut genährt soll es dann zurück ins Hotel gehen. Uns werden netterweise erneut zwei Taxen bestellt und dann geht das Drama los. „Sheraton Four Points? There is one in Miami. You want to go to the airport hotel right?“ Long story short: Wir sind mit der falschen Adresse erst einmal in die entgegengesetzte Richtung gefahren und mussten mehr als das doppelte als auf den Hinweg bezahlen. Bei dem zweiten Taxi war der Fahrer – zum Glück muss man sagen – hartnäckig und ist direkt zum besagten Airport Hotel, dass nämlich korrekterweise Fort Lauderdale Airport / Cruise Port Inn heißt, gefahren. Sheraton Four Points darf sich das Hotel nämlich erst ab Februar 2017, also nach dem Umbau schimpfen. Ich sag nur „Auch die besten Hotels wollen keine leeren Zimmer“. An dieser Stelle erneut: Danke für nichts Secret Escapes!

Update: Ein neuer Check der Website verrät, dass der Umbau nunmehr erst im April 2017 abgeschlossen sein wird. Fünf Monate vorher das Hotel aber schon als Sheraton zu verkaufen, ist wirklich eine absolute Frechheit, wenn Ihr mich fragt!

Kommentar verfassen