Reisebericht: Kurztrip nach Kopenhagen

Reisebericht: Kurztrip nach Kopenhagen

4. Tag: Schloss Rosenborg und Heimfahrt

Einen wunderschönen – gähn – guten Morgen! Die letzte Nacht im Hostel war lang, entsprechend müde bin ich noch, als um 9 h der Wecker klingelt. Doch die Zeit drängt bereits: Bis 10 h müssen wir im Hostel ausgecheckt haben. Also raus aus den Federn, duschen und Sachen packen. Erstaunlicherweise sind wir on time und suchen nur mit kleiner Verspätung die Schließfächer des Hostels auf. Für 5 DKK (ca. 70 ct) in der Stunde, kann man im Copenhagen Downtown Hostel ein großes und für 4 DKK (ca. 60 ct) ein kleines Schließfach mieten. Unsere kleinen Taschen passen zusammen in ein großes Fach also müssen wir bis zur Abreise nur noch 20,00 DKK (ca. 3,00 Euro) investieren. Das ist denke ich preislich o.k., zumal man das Fach jeder Zeit öffnen und wieder schließen kann. Was wir dank meiner Schusseligkeit auch gleich mehrfach tun müssen.

Frühstück im Hostel

Skyr von Løgismose

Jetzt wird aber erst einmal gefrühstückt. Wir haben gestern bei Netto noch Skyr von Løgismose gekauft und haben noch Brot von den letzten Tagen. Überraschend musste ich feststellen, dass dieser Skyr eine ganz andere Konsistenz hat, als die von Arla. Was entspricht jetzt wohl eher dem isländischen Original?!? Um diese Frage beantworten zu können, muss ich wohl nach Island reisen. Steht sowieso noch auf meiner Liste. Mal sehen, wann ich dazu komme. Frisch gestärkt planen wir indessen den Morgen, den wir noch in Kopenhagen verbringen wollen. Eigentlich hatten wir überlegt, nochmal zum Schloss Christiansborg zu gehen, da dieses ja gestern geschlossen war. Spontan haben wir uns aber doch noch umentschieden und uns für das Schloss Rosenborg entschieden. Hier sind u. a. die dänischen Kronjuwelen ausgestellt.

Schloss Rosenborg

Schloss Rosenborg in Kopenhagen

Da in Kopenhagen alles fußläufig zu erreichen ist, gehen wir natürlich auch strammen Schrittes zum Schloss Rosenborg und lassen uns dabei nur einmal von einem Krimskramsladen ablenken. Mit ein paar Mitbringseln für unsere Lieben im Gepäck und um einige Kronen erleichtert, erreichen wir kurze Zeit später das Schloss. “Wow!” Bei schönstem Sonnenschein und strahlend blauen Himmel schlendern wir zunächst etwas durch die Gärten des Schlosses. Dies ist kostenlos und definitiv einen Besuch wert. Doch noch spektakulärer ist das Schloss Rosenborg definitiv von innen! Für jeweils 70,00 DKK (ca. 9,50 Euro) haben wir Studententickets erworben und kamen aus dem Staunen kaum noch raus. Die verschiedenen Zimmer des Schlosses sind für sich jedes ein einzigartiges Kunstwerk. Besonders beeindruckend ist auch der Rittersaal mit den Krönungsthron, der von drei Löwen bewacht wird. Im Kellergewölbe haben wir dann neben vielen anderen Schmuckstücken schließlich gesehen, worauf wir gewartet haben: Die Kronjuwelen. Wirklich beeindrucken und schön. Dieser Besuch hat sich definitiv gelohnt!

Der Rittersaal im Schloss Rosenborg

Die dänischen Kronjuwelen

Heimfahrt nach Hamburg

Nach diesen letzten schönen Eindrücken von Kopenhagen, geht es für uns nach Hause. Im Schloss Rosenborg haben wir etwa zwei Stunden verbracht. Dementsprechend neigt sich unsere Zeit in Dänemark dem Ende zu. Um 14 h müssen wir unser Auto vom Parkplatz entfernt haben, also geht es schnellen Schrittes einmal quer durch die dänische Hauptstadt. Auf dem Weg habe ich mir noch schnell einen wirklich echten dänischen Hotdog für 28,00 DKK (ca. 4,00 Euro) geschnappt und noch einige neue Wege entdeckt. Dann hieß es aber: Tschüß Kopenhagen!

Über die Storebæltsbroen

Die Mautstation in Halsskov

Im Gegensatz zu unserer Hinfahrt, ist das Wetter heute wunderschön und so können wir die dänische Landschaft auf dem Weg genießen. Vor allem aber, die Fahrt über die Storebæltsbroen! Wir zahlen inzwischen schon routiniert die 240,00 DKK (ca. 34,00 Euro) für die Überquerung an der Mautstation bei Halsskov und können ganz ohne Wind und Regen die Große Belt Brück überqueren. Was ein Ausblick! Dafür war die Fahrt über die Ny Lillebæltsbro alles andere als ein Genuss. Kurz vor dem Kleinen Belt verdunkelte sich der Himmel. Es fing an zu Regnen, der Wind nahm zu und durch den Schnee, der hier letzte Nacht gefallen ist, war die Straße sehr rutschig. Im Schneckentempo ging es also über die Brücke und kurz darauf – wieder blauer Himmel! Verrückt.

Die Storebæltsbroen in Dänemark

Der Rest der Fahrt verlief unspektakulär, sodass inklusive einer kurzen Pause nach etwa 5,5 Stunden wieder in Hamburg angekommen sind. Ein wirklich sehr schöner Kurztrip geht zu Ende. Kopenhagen, wir werden uns Wiedersehen!

4 comments

  1. Reisebericht: Frankfurt, NYC und Karibik | Jil's Blog

    […] mit Pferden, Kutschen und alles, was man sich wünschen kann. Es erinnert mich an den Tivoli in Kopenhagen. Klar, dass wir auch unsere Kreise drehen müssen. Dafür müssen wir allerdings einige Fahrten […]

    Antworten

  2. Anna

    Danke für deine Beträge zu Kopenhagen! 🙂 Für uns geht es ab Juni Richtung Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland.. Wir geben dem ganzen mal so 4 Monate. Was sollte man sich den AUF JEDEN FALL angeschaut haben, wenn man mal da ist?

    Grüße aus Tschechien, Anna 🙂

    Antworten

    1. Jil

      Hey Anna,
      ja gerne, gerne! Also, ich kann Dir auf jeden Fall die Kanalfahrt empfehlen, da man durch die einen schnellen und guten Überblick von der Stadt erhält und damit das Essenzielle gesehen hat! Die Stadt ist recht klein, daher kannst Du alles gut zu Fuß erreichen. Nyhavn und die Figur der kleinen Meerjungfrau sind auf jeden Fall Pflicht. Mit der Kanalfahrt kann man die Statue nur von hinten sehen, darum solltet Ihr da unbedingt zu Fuß noch hin. Mein Highlight war aber auf jeden Fall das Tivoli! Der Freizeitpark ist einfach wunderschön und für mich einzigartig vor allem bei Nacht!
      Ich wünsche Euch ganz viel Spaß!!
      Jil

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.