Filmkritik: Inferno

Filmkritik: Inferno

Eine biochemische Waffe droht in Inferno die Menschheit zu dezimieren. Wird es Robert Langdon gelingen diese globale Katastrophe zu verhindern?

3.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung

Der berühmte Harvard-Symbologe Robert Langdon (Tom Hanks) erwacht mit einer Amnesie in einem Krankenhaus im italienischen Florenz. Verwirrt und etwas panische, versucht ihn die junge Ärztin Dr. Sienna Brooks (Felicity Jones) zu beruhigen und erklärt ihm, dass er mit einer Platzwunde am Kopf eingeliefert wurde. Plötzlich stürmt eine Polizistin (Ana Ularu) das Krankenhaus, erschießt den Krankenpfleger und stürmt auf Langdon zu. Brooks reagiert schnell, verriegelt das Krankenzimmer und flieht mit Langdon.

Bei Brooks Zuhause angekommen hat der Professor nur kurze Zeit sich zu erholen. Eine mysteriöse Email über einen versteckten Gegenstand von seinem Freund Ignazio Busoni (Cesare Cremoninimacht ihn stutzig. Was ist in den letzten Stunden passiert und warum ist er überhaupt in Italien? Zudem hat er starke Visionen von in Flammen stehenden Städten, von der Pest befallenen Menschen und von einer verschleierten Frau, die im Mittelpunkt zu stehen scheint. Die Bedeutung der Visionen wird klarer, als Langdon mit Brooks eine Abbildung von Dantons Inferno sieht. Seine neun Höllen wurden allerdings wurden durch einige Elemente ergänzt. Die milliardenschwere Biochemiker Bertrand Zobrist (Ben Foster) und seine Version der Dezimierung der Menschheit scheint etwas damit zu tun haben.

Indessen klebt die World Health Organization und auch die geheimnisvolle Polizisten auf Langdons Fersen. Brooks und der Professor können erneut entkommen und machen sich gemeinsam auf, die Erinnerung von Langdon wieder zu erlangen. Ein Wettlauf gegen die Zeit durch ganz Europa entbrennt, um die Menschheit zu retten.

Mein Fazit

Die Verfilmung von Inferno überzeugt wieder einmal durch die herausragende schauspielerische Leistung von Tom Hanks, eine historisch gestützte Story und starken Effekten, die ich allerdings teilweise zu überzogen finde. Allerdings ist Inferno auch ein bisschen der Film der Ein-Gesichtsausdrücke. Gerade die Hauptdarstellerin Felicity Jones scheint nicht allzu wandlungsfähig im Ausdruck zu sein. Bis zu ihrer charakterlichen Wandlung innerhalb des Films, den ich aufgrund von Spoilergefahr nicht weiter benennen möchte, sieht ihr Gesicht nahezu dauerhaft gleich aus. Vielleicht wurde auch zur Verdeutlichung ihrer Wandlung ihr Haarstyling angepasst.

Offene Fragen

Insgesamt ist die Handlung von Inferno sehr spannend aufgebaut, mit einigen manchmal mehr und manchmal weniger erwarteten Wendungen. Unter dem Sprich bleiben allerdings einige Fragen offen wie: Was ist aus Ignazio Busoni geworden? Und warum war das überhaupt alles so notwendig? Letztendlich wäre die ganze Story durch einen winzigen Akt komplett unnötig gewesen. Aus diesem Grund ist dies für mich auf jeden Fall die schwächste Verfilmung von Dan Browns Romanen.

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Trailer zu “Inferno”

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