Filmkritik: Nerve

Filmkritik: Nerve

Mein Fazit

Nerve: „Bist Du Watcher oder Player? Watcher oder Player?“ Bist Du bereit für das aufregendste Spiel des Jahres?

4 von 5 Popcorntüten

Nerve ist definitiv einen Kinobesuch wert! Mit einer realitätsnahen Story, Nervenkitzel, viel Gefühl und Drama sowie einem guten Sound und ausgezeichneten Schauspielern, kann Nerve punkten und überzeugen. Daher kann ich es kaum erwarten mir den Film noch ein zweites Mal, dann aber in Originalfassung, anzuschauen!

Überzeugende Hauptdarsteller

Ich bin ein großer Fan von Dave Franco und habe mich sehr gefreut endlich ein bisschen mehr Screentime von ihm sehen zu können. Bei Bad Neighbors 1 & 2, Die Unfassbaren 1 & 2 und Co. spielt er ja leider immer eher Neben- oder kleinere Hauptrollen und konnte sich bisher nicht aus dem Schatten von seinem erfolgreichen Bruder James Franco hervortreten. Ich hoffe wirklich für ihn, dass sich das mit Nerve endgültig ändern wird. Zwar steht Emma Roberts definitiv im Fokus der Geschichte, doch auch Dave kann mit seinem Können als Schauspieler glänzen. Insgesamt haben aber beide meiner Meinung nach einen echt guten Job gemacht. Roberts hat mir in keinem anderen Film oder Serie zuvor so gut gefallen. Dafür definitiv Daumen hoch!

Die perfekte Musik für den richtigen Nervenkitzel

Auch die Filmmusik finde ich sehr passend und absolut gut gelungen. Sie verleiht dem Film etwas Mystisches und sorgt für den richtigen Nervenkitzel. Die Special-Effects, die für die richtige Smartphone-Optik sorgen sind hervorragend und auch die Kameraführung und die notwendigen -fahrten sind ausgezeichnet. Die Arbeit hat sich wirklich gelohnt!

Informationsanomalien zwischen den Charakteren!?

Die Story, die mich übrigens stark an Panic – Wer Angst hat ist raus erinnert hat, an sich bietet einige Überraschungen und fesselt den Zuschauer. Es wird zu keiner Sekunde langweilig und so begleitet man Vee und Ian mit höchster Konzentration und fiebert mit. Wenn es nach mir geht, hätte der Nervenkitzel aber noch etwas stärker sein können. So richtig Sorge um die Charaktere hatte man erst gegen Schluss. Auch habe ich mich im Nachhinein gefragt, ob nicht eine Informationanomalie vorliegt. Die Auflösung des Endes scheint mir nicht ganz schlüssig, da, ohne Spoilern zu wollen, glaube ich Wissen an eine Person weiter gegeben wurde, das es noch gar nicht gab. Achtet da doch gerne drauf und hinterlasst Eure Meinung bzw. Eindruck in einem Kommentar!

Nerve trifft den Nerv der Zeit

Bis auf diese kleinen Abzüge ist Nerve ein gelungener, spannender Film, der den Titel „Thriller“ aber vielleicht nicht ganz verdient hat. In einer Welt von Social Media, der Anonymität und von Pranks trifft Nerve absolut den Nerv der Zeit, da dieses Spiel so auch in der Realität denkbar aber wohl eher nicht wünschenswert wäre. Nerve verdeutlicht, wie aus einem Spiel schnell bitterer Ernst mit verheerenden Konsequenzen werden kann und regt somit auch zum Nachdenken an. Vordergründig bleibt jedoch der Spaß, den der Kinobesucher beim Zuschauen hat. Bist Du Watcher oder Player? Watcher oder Player?

Mein Tipp für Euch

Wenn Ihr noch mehr Nerve erleben wollt, dann schaut doch einmal auf die Facebook-Seite oder direkt auf die offizielle Homepage von Nerve. Hier wird Nerve zum Leben erweckt und ihr könnt Teil des Spiels werden. Wobei die Aufgaben natürlich harmlos im Gegensatz zum Film sind. Dafür winken auch einige sehr coole Preise, wie der Hauptgewinn von einer Surfreise in die Algarve für zwei. Da muss ich mir doch direkt auch noch überlegen, ob ich bei Nerve einsteige… Einige bekannte deutsche YouTuber stellen sich übrigens auch einigen Nerve-Challenges. Schaut doch mal vorbei!

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One comment

  1. Reisebericht: Karibik 7. & 8. Tag - Die ersten Seetage | Jil's Blog

    […] Dining Room wir recht schnell in unseren Kabinen verschwinden. Und das obwohl im Cinema gerade noch Nerve läuft! Aber hey, für die Menschen, die ihre Kabine nicht gerne verlassen, kann man den Film […]

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