Filmkritik: Suicide Squad

Filmkritik: Suicide Squad

Mein Fazit

In Suicide Squad treten die gefährlichsten Verbrecher der Welt als Waffe der Menschheit gegen unberechenbaren Meta-Wesen an.

4 von 5 Popcorntüten

Der Kinostart von Suicide Squad wird von vielen negativen Kritiken überschattet. Diesen Kritiken werde ich mich heute allerdings nicht anschließen! Meiner Meinung nach ist dies bisher die beste DC-Verfilmung. DC hat von seinen Fehlern gelernt, die es bei Batman vs. Superman : Dawn of Justuce gemacht hat und mit deutlichen mehr Witz und Charme dem Film eine gewisse Frische verliehen. Die Story ist sinnig und macht Spaß. Weiter sind die Charaktere, bis auf eine Ausnahme, die ich gleich noch erläutern werde, wunderbar besetzt und in sich sehr spannend.

Von Möchtegernschauspielern und echten Künstlern

Also direkt zu meiner größten Enttäuschung des Films: Cara Delevingne als June Moone bzw. Enchantress. Ich habe Delevingne bisher nur in sehr kleinen Nebenrollen gesehen. In Suicide Squad gehört sie aber schon fast zum Hauptcast und kann meiner Meinung nach nicht überzeugen. Bei ihr merkt man, dass sie schauspielert. Die Kamera geht ein, der Charakter wird eingenommen. Wenn man diese Art des Schauspiels zum Beispiel mit der von Margot Robbie vergleicht, werden die Defizite von Delevingne deutlich. Robbie lebt die Rolle der Harley Quinn, während Delevingne eher „stets bemüht“ ist, ihren Charakteren leben einzuhauchen. Außerdem finde ich Delevingnes Getanze als Enchantress einfach nur albern und auf Dauer etwas nervtötend.

Viola Davis – „die Badass“ des Casts

Ansonsten bin ich wie bereits erwähnt von dem Cast sehr angetan. Neben Margot Robbie  gefällt mir auch Will Smith endlich mal wieder so richtig gut. Jared Leto gelingt es den Joker in ein noch verrückteres Licht zu rücken, wirkt dabei dennoch gelegentlich etwas „over the top“. Der nicht ganz so geheime Badass des Films ist allerdings eindeutig Viola Davis als Amanda Waller, die ausgezeichnet verkörpert wird.

3D-Aufschlag, der sich lohnt & ein geiler Soundtrack

Die Special Effects der Suicide Squad sind bis auf diese blaue Wolke am Himmel sehr gut gelungen, sodass auch der 3D-Aufschlag durchaus die Investition wert ist. Nur eine viel zu lange Zeitlupenaufnahme raubt dem Film, ähnlich wie bei X-Men: Apocalypse, an Dynamik und wirkt etwas überzogen, obwohl sie technisch schön umgesetzt ist. Was auf jeden Fall extrem Spaß macht an dem Film ist auf jeden Fall der Soundtrack! Neben genialen „Klassikern“ wie Without Me von Eminem sind auch neue Songs wie Sucker for Pain von Ty Dolla Sign, Lil Wayne, Imagine Dragons, Wiz Khalifa, Logic feat. X Ambassadors einfach nur genial und treffen exakt den Ton der Comic-Verfilmung.

Zusammenfassend bleibt eine wirklich gut gelungene filmische Umsetzung der Suicide Squad, die endlich Lust auf mehr aus dem DC-Universum macht. Die großartigen Charaktere jenseits des Superheldeneinheitsbreis bringen kurzgesagt einfach Spaß und ermöglichen Einblicke in die düstere DC-Welt, die es so zuvor nicht gab. Verpackt mit einer soliden Einstiegsgeschichte und einem der besten Soundtracks der Filme 2016 kann ich Suicide Squad nur weiter empfehlen!

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One comment

  1. Filmkritik: Wonder Woman | Jil's Blog

    […] DC erst am Anfang seiner Kinoreise ist. Ich denke auf jeden Fall, dass DC mit Wonder Women und Suicide Squad zwei Schritte in die richtige Richtung getan hat und bin daher sehr gespannt auf mehr. Hoffen wir, […]

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