Filmkritik: Findet Dorie

Filmkritik: Findet Dorie

„Haben wir etwa geplant, dass wir uns treffen? Moment… Haben wir?“ Dorie und ihre Freunde schwimmen ab dem 29. September wieder herrlich verplant über die Kinoleinwand. Findet Dorie!

4 von 5 Popcorntüten

Die Handlung

Nemo ist gerettet und zusammen mit seinem Vater Marlin in ihr geliebtes und sicheres Korallenriff zurückgekehrt. Auch die blaue Paletten-Doktorfisch-Dame Dorie ist nun Teil der Gemeinschaft und sorgt mit ihrem nicht vorhandenen Kurzzeitgedächtnis für reichlich Trubel. In Marlin und Nemo hat sie erstmals seid ihrer Kindheit wieder das Gefühl Teil einer Familie zu sein. Doch plötzlich hat sie einen Geistesblitz: Irgendwo da draußen muss doch ihre richtige Familie sein und vermutlich ist sie auf der Suche nach ihr.

Dorie beschließt erneut den Ozean zu durchqueren und sich auf die Suche nach ihrer Familie zu machen. Die Clownsfische können Dorie nicht von ihrer Idee abbringen und so begleiten die zwei ihre Freundin. Trotz Dories Vergesslichkeit, gelingt es ihr sich an immer mehr Details ihrer Vergangenheit zu erinnern und so stößt sie auf das Meeresbiologische Institut in Kalinornien. Irgendwo hier müssen ihre Eltern sein, da ist sich Dorie sicher.

Unvorsichtig, wie Dorie ist, wird sie jedoch von Mitarbeitern des Instituts gefangen und in die Karantenestation gebracht. Dabei wird sie von Marlin und Nemo getrennt, die daraufhin versuchen ebenfalls ins Institut zu gelangen. Indessen bekommt der Paletten-Doktorfisch Hilfe von dem Oktopus Hank. Ein wilde Reise durch das Meeresbiologische Institut beginnt, bei der Dorie auf die schillerndsten Gestalten trifft. Wird Dorie ihre Eltern finden? Und kommen die Clownsfische und Dorie wieder zusammen?

Mein Fazit

13 Jahre lange haben wir auf die Fortsetzung von Findet Nemo gewartet. Jetzt ist sie da und das schillernder, bunter und witziger denn je! Findet Dorie ist genauso wie Findet Nemo sowohl für jung als auch alt geeignet. Eine wunderbare Mischung zwischen Heiterkeit, Besorgnis und Drama zaubern eine niedliche Geschichte, die sich wunderbar an den ersten Teil anschließt. In Findet Dorie werden viele Geheimnisse rund um den vergesslichen Paletten-Doktorfisch aufgedeckt, die man (vielleicht) schon immer erklärt wissen wollte. Dabei begegnen die Fische alten Bekannten und neue zauberhafte Charakteren.

Cartoon-Tiere mit natürlichen Bewegungen

Disney hat zusammen mit Pixar natürlich auch grafisch und im Bereich der Animationen wieder einen ausgezeichneten Job gemacht. So erinnern beispielsweise die Bewegungen der Cartoon-Seelöwen stark an echte Seelöwen, wobei ihr Aussehen ihren Charakter widerspiegeln. Ein Highlight ist hier aber sicherlich Oktopus Hank, der sich durch Findet Dorie schlängelt und nur anhand seiner Augenpartie seinen Gemütszustand Ausdruck verleiht.

Dorie, Dorie, Dorie…

Zwei kleine negative Kritikpunkte muss ich dennoch anmerken. Zum einen geht Dorie, vor allem gen Ende, etwas weniger sehr häufig verloren, was mir persönlich etwas zu viel wurde. Obgleich vor allem der letzte Akt mit Kreativität, Chaos und viel Humor brilliert. Zum anderen finde ich das Lied Unforgettable im Abspann gesungen von Sia alles andere als passend. Es wirkt eher traurig und zerstört dadurch die Stimmung des Films.

Ingesamt gilt jedoch: Jeder der Findet Nemo mochte, wird Findet Dorie lieben! Mein persönliches Disney Highlight für das Jahr 2016. Macht Euch auf etwas gefasst!

Mein Tipp für Euch

Wenn ihr nicht an den deutschen Synchronstimmen aus dem ersten Teil hängt, denn schaut Euch den Film unbedingt auf Englisch an. Hier finden sich so viele großartige Synchronsprecher wieder, dass ich persönlich sehr viel Spaß und Freude daran hatte diese zu identifizieren. Um Euch aber nichts vorweg zu nehmen, verrate ich Euch an dieser Stelle nichts dazu. Also Lauscherchen auf ;-).

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Trailer zu „Findet Dorie“

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