Filmkritik: Die Unfassbaren 2

Filmkritik: Die Unfassbaren 2

Mein Fazit

Die „Vier Reiter“ sind zurück auf der Bühne. In Die Unfassbaren 2 verzaubern sie erneut das Publikum mit spektakulären Tricks, Illusionen und purer Magie.

4 von 5 Popcorntüten

Die Unfassbaren 2 bietet, wie auch schon das Prequel, viel Raum zum Nachdenken. Er besticht durch eine Mischung von komplexen Inhalten und Vorgängen, Humor, ausgezeichneten Effekten und eine, meiner Meinung nach, hervorragenden Auswahl an Schauspielern. Es gilt also: Wer den ersten Teil nicht gesehen hat, wird von der Handlung des Sequels kaum etwas verstehen. Zwar werden einzelne Aspekte rund um die Vater-Sohn-Geschichte erneut aufgegriffen und im Übrigen auch etwas verändert, jedoch versteht der Zuschauer ohne Vorwissen mit Sicherheit auch nach vollständiger Auflösung nicht, was der zweite Streich der Reiter eigentlich sollte. Obwohl ich Die Unfassbaren mehrere Male zuvor gesehen habe, fiel es auch mir schwer, der Geschichte genau zu folgen. So habe ich schnell nach dem Kinobesuch, die Blu-ray des Prequels in den Player geschoben und konnte so die fehlenden Zusammenhänge nachholen. Dennoch Die Unfassbaren 2 muss man, oder zumindest ich, mehrere Male schauen, um wirklich genau zu verstehen, was, wie, wann, warum passiert ist und wie das Geschehene später auf die Handlung Einfluss nimmt. Und das finde ich großartig! Zwar sehe ich auch gerne Filme der seichten Unterhaltung, jedoch sind Filme, die zum Nachdenken anregen zur Abwechslung wunderbar. Die Unfassbaren 2 fordern den Zuschauern die gesamte Aufmerksamkeit ab und das auf magische und fesselnde Weise.

Achtung, aufpassen!

Inhaltlich gewinnt Die Unfassbaren 2 definitiv an Komplexität, weshalb er nicht mehr ganz so locker und lustig ist, wie der erste Teil. Dafür baut die Handlung wunderbar auf die bisherige Geschichte auf, sodass ich mich bereits auf einen dritten Teil freue, der sich laut Filmstarts bereits in der Entwicklungsphase befinden soll. Großartig!

Daniel Radcliffe als Psychopat

Die Besetzung des Sequels ist größtenteils erhalten geblieben. Nur Isla Fisher konnte aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht zurück ans Set kehren. Mit Lizzy Caplan wurde aber eine äußerst amüsante neue weibliche Hauptdarstellerin gefunden, die im Originalton wahrscheinlich noch viel besser rüber kommt. Die Herren Eisenberg, Ruffalo, Harrelson, und natürlich Franco sind wie bereits im ersten Teil einfach unschlagbar in ihren Rollen. Und dann tritt Daniel Radcliffe als leichter Psychopath mit Machtgelüsten und dem Willen seinen Daddy zu beeindrucken auf die Bühne. Was soll ich sagen? Wie für ihn geschrieben! In der Schauspielerriege bleibt für mich nur eine Frage offen: Was ist mit Mélanie Laurent alias Alma Dray? Die französische Ermittlerin und Liebelei von Dylan ist anscheinend im zweiten Teil der Unfassbaren bereits Geschichte. Ein kleiner Aufgriff dieser doch im ersten Teil wichtigen Person, wäre mir ganz lieb gewesen.

Ein sehr gelunges Sequel

Ansonsten gibt es aber wirklich nicht viel zu meckern. Die Unfassbaren 2 ist ein Sequel, dass defintiv Spaß macht und ich nur jedem mit besten Gewissen empfehlen kann, der bereits Die Unfassbaren gesehen hat. Und wer beides noch nicht getan habt: Tut es! Der Film war letztes Jahr für mich eine zufällige Entdeckung und gehört heute zu meinen Lieblingsfilmen. Für alle Leser mit einem Netflix-Account habe ich eine gute Nachricht. Die Unfassbaren gibt es hier kostenlos zu sehen! Wer keinen Account hat, der findet unter Jetzt bestellen! verschiedene Optionen über Amazon den Film zu erwerben. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anschauen!

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One comment

  1. Filmkritik: Nerve | Jil's Blog

    […] gefreut endlich ein bisschen mehr Screentime von ihm sehen zu können. Bei Bad Neighbors 1 & 2, Die Unfassbaren 1 & 2 und Co. spielt er ja leider immer eher Neben- oder kleinere Hauptrollen und konnte sich bisher […]

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