Filmkritik: Bad Neighbors 2

Filmkritik: Bad Neighbors 2

Der Nachbarschaftskrieg zwischen den Radners und den Studentenverbindungen geht in die nächste Runde in Bad Neighbors 2!

4.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung

Für das Ehepaar Mac (Seth Rogen) und Kelly Radner (Rose Byrne) gibt alles allen Grund zu feiern: Sie erwarten ihre zweite Tochter, ihr Umzug in die Vorstadt steht kurz bevor und ihr ungeliebtes Haus in der zu lauten Nachbarschaft hat auch endlich einen Käufer gefunden. Das Leben könnte perfekt sein, wenn es da nicht das 30-Tage-Rücktrittsrecht vom Kaufvertrag des Hauses geben würde. Doch seitdem Teddy (Zac Efron) mit seiner Studentenverbindung Delta Psi Beta (ΔΨΒ) ausgezogen ist, herrscht Ruhe. Also warum sich Sorgen machen?

Während sich Mac und Kelly schon in Sicherheit wiegen, passiert, was passieren muss. Eine neue Mädchenstudentenverbindung zieht im Nachbarhaus ein und die hat alles andere im Sinn, als 30 Tage Ruhe zu geben. Denn Shelby (Chloë Grace Moretz) und ihre Mädels von Kappa Nu haben nur eins in Sinn: Partys nach ihrem Geschmack feiern. Sie sind die sexistischen Partys der Jungs leid und machen lieber ihr eigenes Ding. Bei der Planung, vor allem aber um das nötige Kleingeld für die Miete einzutreiben, werden sie ausgerechnet von keinem anderen als Teddy unterstützt!

Doch schnell wird Teddy von den Mädels von Kappa Nu als zu alt und spießig abgestempelt und schließlich aus dem Haus geschmissen. Während Teddys Freunde also erwachsen wurden, steckt er mitten in einer Lebenskrise. Halt findet er bei Mac und Kelly. Liebevoll in die kleine Familie aufgenommen, beschließt er den beiden zu helfen die Studentenverbindung zu zerschlagen. Doch diese Mission soll sich als schwieriger herausstellen, als zunächst angenommen. Denn die Mädels haben es faustdick hinter den Ohren.

Mein Fazit

Ich habe mich köstlichst amüsiert! Bad Neighbors 2 kommt vielleicht nicht ganz an den ersten Teil der Reihe heran, hat aber dennoch alles, was man sich von einer guten Komödie verspricht: Witz, Charme, Action, überraschende Wendungen und, dank Zac, auch etwas fürs Auge ;-). Manche Szene mag, an der einen oder anderen Stelle, vielleicht etwas überzogen und übertrieben dargestellt sein, aber das passt und gehört einfach zu Bad Neighbors.

Neue und alte Bekannte

Besonders großartig an der Fortsetzung ist, dass sie sich sehr gut an den ersten Teil anfügt und alle Lieblingscharakter zumindest kurz wieder auftreten. So habe ich Charaktere wiedergesehen, mit denen ich gar nicht gerechnet habe und mich dafür umso mehr gefreut, dass auch ihre Geschichten weiter erzählt wird. Dadurch gewinnt Bad Neighbors 2 allerdings an Komplexität und verliert hin und wieder an Geschwindigkeit. Insgesamt wirkt die Komödie daher etwas schwerer als der erste Teil. In Sachen Lacher steht er ihm aber in keinem Fall nach.

OV ist ein Muss

Alles in allem eine wirklich gelunge Fortsetzung, die ich mir mit Sicherheit noch mehrfach anschauen werde. Ich freue mich daher besonders darauf Bad Neighbors 2 in der Originalversion zu sehen, da ich mir sehr sicher bin, dass hier die Pointen noch besser wirken. Doch muss ich gestehen, dass die deutsche Übersetzung in diesem Fall durchaus gelungen ist. Alle Daumen hoch!

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Trailer zu „Bad Neighbors 2“

 

2 comments

  1. Filmkritik: Mike and Dave Need Wedding Dates | Jil's Blog

    […] wenig Freude mit Mike and Dave Need Wedding Dates haben.  Wer allerdings auf Filme wie Bad Neighbours, Superbad und Co. steht, der wird Mike and Dave Need Wedding Dates […]

    Antworten

  2. Filmkritik: Nerve | Jil's Blog

    […] und habe mich sehr gefreut endlich ein bisschen mehr Screentime von ihm sehen zu können. Bei Bad Neighbors 1 & 2, Die Unfassbaren 1 & 2 und Co. spielt er ja leider immer eher Neben- oder kleinere Hauptrollen […]

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