Filmkritik: The Huntsman and the Ice Queen

Filmkritik: The Huntsman and the Ice Queen

Mein Fazit

Die Geschichte von Snow White kennt ihr ja bereits. Doch es gibt noch eine weitere Geschichte, die es zu erzählen gilt, die von The Huntsman and the Ice Queen.

4 von 5 Popcorntüten

Ein zauberhaftes Märchen (für Erwachsene), das es sich auf jeden Fall lohnt anzuschauen! In The Huntsman and the Ice Queen begegnet man nicht nur altbekannten Charakteren aus Snow White and the Huntsman, sondern auch ganz neuen Fabelwesen und Welten. Dabei ist es den Machern gelungen eine wunderbare Mischung aus Action, Liebe, Abenteuer und Drama zu gestalten.

Kindermärchen – eher nicht!

Bei The Huntsman and the Ice Queen geht es nicht, wie ich es bisher dachte, bloß darum die Vorgeschichte zu Snow White and the Huntsman zu erzählen, sondern auch wie es nach Snow Whites weiter geht. Neben vielen Schimpfwörter und Beleidigungen, die vor allen von den Zwergen verteilt wurden, geht es auch überraschend brutal in den Kämpfen zur Sache. Spätestens hier merkt man, dass es sich hier nicht um ein Kindermärchen handelt.

Spannende Charaktere

Spannend ist natürlich vor allem die Einführung von Freya alias The Ice Queen (Emily Blunt). Die kleine Schwester der schönheitsbessenen Ravenna (Charlize Theron) stellt einen in sich sehr zerrissenen Charakter dar. Letztlich ist es dennoch von Anfang an recht eindeutig, für welche Seite sie sich letztlich entscheiden wird. Emily Blunts Darbietung der Freya ist ausgezeichnet und vollends überzeugend dargestellt, weshalb sie für mich die beste schauspielerische Leistung abgelegt hat. Gleichwohl Charlize Theron als Ravenna noch böser und düsterer daher kommt, als schon in Snow White and the Huntsman. Eine kleine Wandlung hat hingegen der Huntsman (Chris Hemsworth) durchlebt. Sein Charakter wirkt in The Huntsman and the Ice Queen wesentlich leichter und versprüht mehr Charme und Witz. Der einzige Charakter, dem es wirklich gelang mich kurzzeitig in die Irre zu führen, war letztlich Sara (Jessica Chastain). Wobei ich da zwischenzeitlich aber auch ihre Intelligenz in Frage gestellt habe. Alles in allem bin ich wohl kein sonderlich großer Fan der „Huntswoman“.

Kitsch und Fäkalsprache – ein No Go

Etwas Probleme hatte ich persönlich mit den Zwergen, die die Storyline an sich kaum weitergetragen haben. Ich bin der Überzeugung, dass die Geschichte auch ohne sie funktioniert hätte. Außerdem fand ich die bereits erwähnten Schwallen aus Beleidigungen und Schimpfworten etwas derb. Im Gegensatz dazu sorgten sie für viele extrem kitschige Momente und ihre Entwicklung über den Film hinweg war auch absolut vorausschaubar. Aber gut, was wäre ein Märchen in Snow Whites Königreich ohne Zwerge.

Alles in allem bleibt aber ein sehr gelungener Film mit einer tollen Besetzung, hervorragenden Special Effects, die in 3D besonders verzaubern, und einer wundervollen Story von Liebe und Mut. Wäre da nicht der Film Snow White and the Huntsman, der quasi von The Huntsman and the Ice Queen ummantelt wird. Mehr dazu im folgenden Abschnitt.

Jetzt Bestellen!

One comment

  1. Filmkritik: The Jungle Book | Jil's Blog

    […] die meiner Meinung nach deutlich besser hätte genutzt werden können. Wie zum Beispiel in The Huntsman and the Ice Queen geschehen. Dann geht es weiter mit der Animation der Tiere, die teilweise unfassbar gut ist und im […]

    Antworten

Kommentar verfassen