Filmkritik: Batman vs. Superman - Dawn of Justice

Filmkritik: Batman vs. Superman – Dawn of Justice

Mein Fazit

„Welche Art von Held braucht diese Welt?“ DC Comics präsentiert: Batman vs. Superman: Dawn of Justice.

3 von 5 Popcorntüten

Der erneute Auftakt des DC-Universums  mit Batman vs. Superman: Dawn of Justice ist durchaus gelungen und lässt tief darauf blicken, was wir in Zukunft von den Komikhelden zu erwarten haben und in wie weit sie sich von der Marvel-Welt unterscheiden. Wo bei Marvel mit Witz und Charme gepunktet wird, setzt DC auf pure Action. Well done, DC! Doch etwas mehr Leichtigkeit hätte Batman vs. Superman: Dawn of Justice auch nicht geschadet. Kritische Stimmen gegenüber dieser Comic-Buchverfilmung kann ich daher doch ganz gut verstehen. Spricht Marvel durch eben genannten Witz eine breitere Masse an, ist der Kampf zwischen Batman und Superman doch etwas mehr für eingefleischte Fans. Diese wiederum werden mit 151 Minuten Action und Spannung belohnt.

Meine Mama…

Doch wenn man ganz ehrlich ist, stößt man bei Dawn of Justice doch auf einige Elemente, wo man sich fragt: „Echt jetzt!?“ Ohne spoilern zu wollen ist der Auslöser (ich nenne ihn hier nicht), warum Batman und Superman sich doch zusammen gegen Lex Luther verbünden doch etwas lächerlich. Und warum Batman jetzt eigentlich unbedingt Superman umbringen muss, finde ich auch etwas überzogen und verfrüht gehandelt, was meiner Meinung nach nicht zu dem Batman passt, den wir in drei Teilen mit Christian Bale kennengelernt haben. Und so frage auch ich mich, wie so viele anderen Stimmen, was aus Batmans „No Killings“-Vorgabe geworden ist.

DC macht Lust auf mehr

Insgesamt bleibt es aber bei Meckern auf hohem Niveau. Denn letztendlich bleibt ein wirklich cooler Film, der etwas langsam anfängt, aber dennoch viel Spaß bringt und Lust auf mehr macht. Auch wenn ich weiterhin nicht unbedingt ein Fan von Ben Affleck als Batman bin, hat mich seine Verkörperung nicht enttäuscht. Henry Cavill als Superman ist und bleibt eine hervorragende Wahl und Jesse Eisenberg reißt einfach alles mit seiner Verkörperung des Lex Luthor heraus. Ich glaube der Kerl kann wirklich jeden Charakter verkörpern! Großes Lob! Auch die Frau der Runde Gal Gadot als Diana Prince alias Wonder Woman ist ein absoluter Kracher und damit die Kirsche auf der Torte. Ohne sie würde dem Film eindeutig etwas fehlen. Die integrierten Teaser auf zum Beispiel Aquaman, der 2018 in die Kinos kommt, lässt großes erhoffen.

Ein Monster aus dem Archiv?

Von der technischen Seite her, muss ich sagen, dass die 3D-Technik wieder einmal weitestgehend überflüssig war. Nur in einer Szene wurde sie meiner Meinung nach wirklich effektiv eingesetzt, sodass ich mich sehr erschrocken haben. Ansonsten sind die Special Effects aber sehr gut umgesetzt und wirken auch nicht zu überladen. Schade nur, dass das Monster doch klar als Fake erkennbar war. Da gab es schon bessere Umsetzungen. Daür ist die Filmmusik von Hans Zimmer wiedereinmal überragend!

Meine Empfehlung also für Euch: Wenn ihr Marvel erwartet, guckt ihn Euch nicht an! Wenn ihr hingegen auf Action steht und Fans von DC Comics seid, unbedingt ins Kino! Inzwischen bietet übrigens auch das UCI vermehrt Originaltonfassungen am Sonntagabend an. Für OV-Liebhaber wie mich ein großes Plus und letztlich der entscheidende Grund, warum ich mir eine UCI Unlimited Card geholt habe! Ob diese sich wirklich lohnt, erfahrt ihr bald. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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4 comments

  1. zoltan

    Hallo,
    schöne Kritik zum Film. Hat mir gut gefallen.
    Ich war etwas enttäuscht von Film, weil zu viel rein gepackt wurde für mich.
    Kennst du die Animierte Version von der Geschichte. Es gibt eine DC/Warnerbrothers Animation, die ich von der Story her viel besser finde:
    http://www.zoliblaze.de/superman-vs-batman-animated-fight/

    Lg,
    Zoltan

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