Filmkritik: Zoomania

Filmkritik: Zoomania

In einer Zeit in der Raubtiere und Beutetiere friedlich nebeneinander leben, ist alles möglich. Verfolge und erreiche Deine Ziele in: Zoomania!

4.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung

Die Zeiten, in denen Raubtiere Beutetiere gejagt und gefressen haben, sind längst vorbei. Heute leben die Tiere friedlich zusammen und es scheint alles möglich zu sein. Dennoch haben die Fleischfresser noch immer die Nase vorn, wenn es um entscheidende, dominante Positionen der Gesellschaft geht. So ist Bürgermeister Lionheart, wie der Name schon verrät, ein Löwe und bei der Polizei werden auch keine Pflanzenfresser geduldet. Bis jetzt! Denn die kleine Häsin Judy Hopps ist der festen Überzeugung, das Potenzial einer Polizistin zu haben.

Nach intensivem Training besteht Judy schließlich die Prüfung und wird von Lionheart persönlich in Zoomania eingesetzt. Doch der Traum, von der großen Stadt, von Freiheit und Anerkennung soll der kleinen Jody, die auf dem Land mit ihren hunderten Geschwistern aufgewachsen ist, zunächst verwehrt bleiben. Chief Bogo, die eiserne Faust des Gesetzes Zoomanias, nimmt Judy nicht ernst und straft sie mit Politessenarbeit. Die Häsin muss also Straftickets schreiben, anstatt bei der Aufklärung von vermissten Tieren zu helfen.

Nach intensivem Training besteht Judy schließlich die Prüfung und wird von Lionheart persönlich in Zoomania eingesetzt. Doch der Traum, von der großen Stadt, von Freiheit und Anerkennung soll der kleinen Jody, die auf dem Land mit ihren hunderten Geschwistern aufgewachsen ist, zunächst verwehrt bleiben. Chief Bogo, die eiserne Faust des Gesetzes Zoomanias, nimmt Judy nicht ernst und straft sie mit Politessenarbeit. Die Häsin muss also Straftickets schreiben, anstatt bei der Aufklärung von vermissten Tieren zu helfen.

Dabei stößt sie auf den charmanten Tunichtgut und Trickbetrüger Nick Wilde. Obwohl Judy schlechte Erfahrungen mit Füchsen hat, setzt sie sich für ihn ein und wird prompt von Nick eiskalt hinters Licht geführt. Gekränkt und enttäuscht sucht sie dennoch Nicks Hilfe, als sie die Gelegenheit bekommt, sich den Bösewichten Zoomanias entgegenzustellen. Gemeinsam machen sich die zwei auf die Spuren der vermissten Tiere und decken dabei ein dunkles Geheimnis auf, dass sich als noch viel weitgreifender herausstellen soll, als zunächst gedacht.

Mein Fazit

Disneys Animationskrimi Zoomania hat alles, was ein guter Film braucht: Interessante Charaktere, Spannung, Action, eine Botschaft der Freundschaft und Liebe sowie eine tiefgründige Handlung, die einen zum Nachdenken anregt. Diese ist mit viel Charme und Witz, aber auch mit düsteren Szenen ausgestaltet. Es gelingt Zoomania den Zuschauer binnen kürzester Zeit vollkommen in ihren Bann zu ziehen. Man folgt Judy Hopps auf ihrer Reise, entwickelt Sympathien und Antipathien für verschiedene Charakter, wird aber auch immer wieder, wie Judy, eines Besseren belehrt.

Animationen der Spitzenklasse

Neben der herausragenden Geschichte, sind die Animationen auf allerhöchstem Niveau. Man sieht jeder einzelnen Figur gleichzeitig seine tierischen, als auch menschlichen Züge an, die bis ins Detail auf den jeweiligen Charakter zugeschnitten sind. Auch die 3D-Technik ist gut eingesetzt, wobei man den Film auch wunderbar in 2D genießen kann.

Flash: Trailerstimme vs. Filmstimme

Einen Abzugspunkt von mir persönlich gibt es allerdings für die neue Synchronstimme von Flash! Denn diese stimmt im letztlichen Film nicht mehr mit der, aus dem Trailer überein. Erstens finde ich die Stimme für das Faultier unpassend und zweitens habe ich mir den Trailer so oft zuvor angeschaut, dass ich förmlich für diese Szene brannte. Bereit zum bestimmt zehnten Mal schallernd zu lachen, hat mir die neue Stimme die Szene komplett kaputt gemacht. Mein persönlicher Stimmungskiller!

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Mein Tipp für Euch

Aufgrund der Tiefgründigkeit der Geschichte und ihrer ethischen und moralischen Botschaft ist Zoomania nicht unbedingt ein Kinderfilm. Im Gegenteil! Eine Arbeitskollegin erzählte mir, dass ihr kleiner Sohn mit Zoomania nicht wirklich etwas anfangen konnte, da er die Botschaften dahinter nicht verstanden hat. Zudem hat der Film viele düstere Elemente, weshalb er auch etwas eingeschüchtert wurde. Meiner Meinung und Erfahrungen nach, ist daher FSK 0 bei Zoomania nicht unbedingt angebracht. Also gerne zweimal überdenken, ob Ihr den Film wirklich mit Kindern unter 12 Jahren anschauen wollt.

Jedem Erwachsenen kann ich den Film nur wärmstens empfehlen, da er nicht nur amüsiert, sondern auch zum Nachdenken anregt. Bei all dem Fremdenhass und Terror, der momentan die Welt erschüttert, trifft Zoomania definitiv den Nerv der Zeit. Also egal, ob in 3D, auf Deutsch oder auf Englisch – anschauen!

Trailer zu “Zoomania”

 

2 comments

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  2. Filmkritik: SING | Jil's Blog

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