Ring of Bearra - Dursey Island

Reisebericht: 6. Tag Irland – Dursey Island & Ring of Beara

Ist es schon morgens? Etwas verschlafen quälen wir uns aus den Betten unseres B&Bs und holen uns in Castletownbere im Spar erst einmal einen Kaffee. Dann geht es für uns schon los in Richtung Dursey Island, wo wir in Ruhe frühstücken wollen. Brötchen und Belag haben wir uns bereits gestern gekauft.

Mit der Seilbahn nach Dursey Island

Nach einer wilden Fahrt durch enge Straßen des Ring of Beara, auf denen wir regelmäßig vor Schreck die Luft anhielten, wenn uns ein Fahrzeug plötzlich entgegen kam, erblicken wir die Insel. Die Überfahrt nach Dursey Island erfolgt mit einer Seilbahn, die auf den ersten Blick, dank diverser Rostflecken, alles andere als vertrauenserweckend wirkt. Dennoch zahlen wir die 8 € pro Person für die Überfahrt und nehmen mit drei weiteren Gästen in der Gondel platz. Es wackelt, es knirscht und dennoch kommen wir heil auf der Insel an.

Frühstück auf Dursey Island

Bei herrlichstem Sonnenscheint nehmen wir auf ein paar Felsen am, beziehungsweise im Wasser platzt und genießen unser Frühstück. Danach begeben wir uns auf den Rundgang um die Insel. Es wird immer wärmer und so binden wir uns unsere Jacken um die Hüften und erklimmen die Hügel von Dursey Island. Auf dem Weg begegnen wir Schäfer, die ihre Tiere auf die Weide treiben, gehen an verlassenen, sowie an einigen wenigen bewohnten Häusern vorbei und genießen die Aussicht. Insgesamt sind wir gute zwei Stunden auf der Insel unterwegs. Als wir uns wieder dem Parkplatz nähern, sehen wir den Schäfern dabei zu, wie sie ein Schaf von einem einsamen Felsvorsprung einsammeln mit dem Boot zum „Festland“ bringen. Nach dieser kleinen Sonnenpause fahren auch wir wieder mit der Seilbahn zurück. Wir verlassen den merklich gefüllteren Parkplatz und fahren mit dem Auto weiter den Ring of Baera entlang.

The Ring of Beara

Flüsschen in der Nähe von den Deren GardensWährend wir also die Landschaft vom Ring of Beara durchfahren, taucht vor uns plötzlich eine kleine Kuhherde auf. Ein kleiner Junge treibt die Kühe voran und sein Vater fährt im Auto hinterher. Das nennt man Arbeitsteilung. Amüsiert schauen wir uns das Schauspiel an und filmen das ganze mit der GoPro. In einem kleinen Dorf machen wir eine kleine Kaffeepause und dann wollen wir uns im Star Outdoors Adventure Centre etwas sportlich betätigen. Nachdem wir schon in einer Broschüre gelesen hatten, dass Wasserski und Co. extrem teuer sein sollen, beschließen wir uns einfach nur ein Tretboot auszuleihen. Als wir dann aber sehen, dass eine Stunde Miete auch schon 38 € kosten sollen, da Schwimmwesten, die auch nochmal 4,00 Euro pro Stück kosten, Pflicht sind, lehnen wir dankend ab und fahren weiter. Auf dem Weg dahin, kommen wir an den Derreen Gardens vorbei. Passieren sie aber nur. Doch kurz dahinter sichten wir einen kleinen Fluss mitten im Wald. Dort halten wir an und gehen ein bisschen spazieren.

Auf ein Eis nach Kenmare

Schließlich kommen wir in Kenmare an, wo wir die Touristeninformation aufsuchen. Es soll die Tage zu den Skelling Islands gehen. Schnell ist auch ein Boot mit zwei verbliebenen Plätzen gefunden. Allerdings kostet der Bootsausflug stolze 60,00 Euro. Das überlegen wir uns lieber noch einmal. Katharina und ich schauen uns noch ein bisschen das lebhafte kleine Städtchen an und gönnen uns ein ausgezeichnet Eis.

Kenmare

Einchen in Killarney

Letzte Station für heute: Killarney. Hier angekommen kehren wir in unser The Garden’s B&B ein und machen uns zu Fuß auf in die Stadt. Praktischerweise müssen wir dazu nur zweimal abbiegen. In der Stadt suchen wir auch hier zunächst die Touristeninformation auf. Diese ist aber leider kurz davor zu schließen und so bekommen wir „nur“ ein paar Broschüren und Tipps mit auf den Weg. Zum Abendbrot setzen wir uns Caragh Restaurant. Zum Nachtisch gibt es für uns einmal Bailey’s Cheesecake und Chocolate Fudge Cake. Anschließend gehen wir kurz zurück in unser B&B. Heute Abend geht es dann noch ins The Danny Mann, wo wir bei Live Musik von The Molly Maguires noch einen Drink zu uns nehmen.

One comment

  1. Reisebericht: 8. Tag Irland - Ring of Kerry | Jil's Blog

    […] erschöpft von der Fahrt holen wir uns hier nochmals ein Eis von Kenmare Ice Cream, das wir bereits zwei Tage zuvor verkostet hatten. Und es ist immer noch unfassbar gut! Abschließend können wir zum Ring of […]

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