Cunmore Cave und mehr

Reisebericht: 2. Tag Irland – Dunmore Cave & mehr

Guten Morgen Irland! Nachdem wir gestern Abend noch einmal den Folgetag neu geplant haben, wollen wir heute zur Dunmore Cave, nach Inistioge und zum Dunbrody Abbey. Viel zu tun, darum stehen wir um 08:00 h auf, gehen Frühstücken und verlassen um 09:30 h unser B&B. Wir schlagen die Route Richtung Norden ein und freuen uns auf einen ereignisreichen Tag.

Erster Halt: Dunmore Cave

Dunmore Cave ist eine uralte Höhle, die vor rund 3.500 Jahren entdeckt wurde und seit 2003 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Wir haben Glück und müssen nur fünf Minuten bis zur nächsten Führung warten. Dazu sehen wir zunächst ein kurzes Erklärungsvideo über die Entstehung der Höhle, über ihre Legenden und Mythen, über ihre Flora und Fauna und vieles mehr. Dann geht es über 300 Treppenstufen in die Tiefe. Die Höhle ist wirklich beeindruckend und voller Geschichte. So sollen hier beispielsweise Wikinger haufenweise Menschen umgebracht haben. In den späteren Jahren  wurden hier Staatsgäste von der Region Kilkenny empfangen. Zum Abschluss der Tour spielt uns unser Tourguide noch eine wunderschöne Melodie auf einer Tin Whistle vor. Ein wirklicher sehr amüsanter und netter Mann, dessen Namen ich leider schon wieder vergessen habe… Die 2,00 Euro pro Person, die wir als Studenten nur zahlen mussten, haben sich auf jeden Fall mehr als gelohnt!

Eingang zum Dunmore Cave

Auf Abwegen in die Woodstock Gardens

Woodstock GardensEigentlich wollen wir uns nun die versprochenen Brücken in Inistioge angucken, landen aber irgendwie in den Woodstock Gardens. Auch gut, sagen wir uns, da uns sogar Tea Rooms versprochen werden. Wir durchfahren also die Schranken und machen uns auf den Weg in die Gärten. Dann sehen wir „Tea Rooms closed“! Na super. Bezahlen müssen wir beim Herausfahren aber eh und so machen wir einen kleinen Spaziergang und schauen uns die verschiedenen Pflanzen in den Gärten an, die mal mehr, mal weniger gepflegt sind. Etwas enttäuscht, verlassen wir das Gelände wieder und zahlen dafür 4 € passend in Münzen.

Das Dunbrody Abbey

Nachdem wir kurz überlegen, unsere Pläne erneut zu ändern und in den Discovery Park zu fahren, beschließen wir, doch unserer Route treu zu bleiben. Das Dunbordy Abbey war einst eines der größten Kloster Irlands. Heute ist davon allerdings nur noch eine Ruine übrig. Doch bevor wir uns diese genauer ansehen, wagen wir uns in ein Labyrinth und versuchen uns im Pitch und Putt. Ein kleines Golfspiel, bei dem ich beweisen kann, dass ich vielleicht doch besser keine Golferkarriere mehr anstreben sollte. Immerhin schlägt sich Katharina auch nicht so viel besser. Was uns allerdings am meisten beunruhigt ist, dass wir komplett alleine zu sein scheinen. Erst an den Ruinen von Dunbrody Abbey sehen wir ein paar weitere Besuchergruppen. Letztlich bleiben aber Ruinen verbliebene Gesteinsmauern aus alten Zeiten. Da das Dunbrody Abbey nur mit einem kleinen Lageplan weiter „ausgeschmückt“ ist, ist der Besuch eine kleine Enttäuschung. Aber immerhin erhalten wir auch hier auf Nachfrage einen Studentenrabatt und zahlen so für alles zusammen nur 6,00 anstatt 9,00 Euro.

Am Ende der Welt: Hook Head Lighthouse

Es ist immer noch früh an Tag, darum fahren wir noch zum Hook Head Lighthouse. Dieser Leuchtturm ist der ältestes noch funktionierende Leuchtturm auf Irland. Stündlich werden hier Touren in den Leuchtturm angeboten. So zahlen wir als Studenten 5,00 Euro und nehmen noch im Café platz bis es los geht. Eva holt uns schließlich um 17:00 h zum letzten Rundgang des Tages ab und führt uns in den Leuchtturm. Besonders schön ist, dass man dem Turm noch seine Geschichte ansieht. So sieht man beispielweise in den verschiedenen Ebenen noch die Einschlaglöcher, wo eine zweite Ebene eingezogen war, die als Schlafplatz diente. Bis zum Leuchtfeuer dürfen wir aufgrund von Sicherheitsbestimmungen leider nicht gehen. Dafür bietet uns die Aussichtsplattform einen hervorragenden Blick über das Meer. Herrlich!

Die Aussicht vom Hook Head Lighthouse genießen.
Wir genießen die Aussicht vom Hook Head Lighthouse genießen.

Ab nach Waterford

Letzte und gleichzeitig erste Station für den morgigen Tag ist: Waterford. Unser Rosewood B&B befindet sich etwas außerhalb und so empfiehlt uns unsere Gastgeberin Kathrine, die uns unsere Müdigkeit mehr ansieht, als wir sie bisher realisiert haben, den The Ruh Glenn Country Club. Hier essen wir etwas zum Abendbrot und kehren anschließend schnell wieder in unser B&B. Jetzt wird noch der nächste Tag geplant und dann heißt es: Gute Nacht!