Filmkritik: Baymax – Riesiges Robowabohu

Filmkritik: Baymax – Riesiges Robowabohu

Baymax, dein persönlicher Gesundheitsroboter ist mehr als nur das. Er ist Dein bester Freund und steht Dir immer zur Seite! Baymax – Riesiges Robowabohu gibt es jetzt im Handel.

4.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung

Der 14-jährige Hiro Hamada ist ein wahres Genie. Aber anstatt etwas aus seinen Fähigkeiten zu machen, vertreibt er sich seine Zeit lieber mit illegalen Bot-Kämpfen. Sein älterer Bruder Tadashi lockt ihn, in der Hoffnung Hiros Interesse an der Roboterforschung zu wecken, in die technische Hochschule in San Fransokyo, die er selbst besucht, und zeigt ihm sein Labor. Dort lernt er Tadashis Freunde Gogo Tomago, Wasabi No-Ginger, Honey Lemon und Fred sowie den Gesundheitsroboter Baymax kennen – Tadashis größter Forschungserfolg. Von der Arbeit der Studenten beeindruckt, beschließt Hiro ebenfalls die Schule zu besuchen.

Für seine Bewerbung entwickelt Hiro die so genannte Microbots, die mit Hilfe eines neuronalen Hirnsender gesteuert werden und sich zu beliebigen Gestalten zusammensetzen können. Dr. Callaghan, der Leiter des Roboterprogramms, ist zutiefst beeindruckt und bietet dem Jungen daraufhin einen Studienplatz an. Doch auch Alistair Krei, der Präsident des Roboterunternehmens Krei Tech, hat Interesse an den Nanorobotern. Ein Verkauf an die Firma lehnt Hiro allerdings ab. Während die Freunde Hiros Erfolg feiern, bricht ein Feuer im Gebäude aus. Tadashi rennt zurück in die Hochschule, um Dr. Callaghan zu retten, der sich noch im Gebäude befindet. Hiro versucht ebenfalls zu helfen, doch plötzlich gibt es eine folgenreiche Explosion.

Nach dem Tod von Tadashi zieht sich der schüchterne Junge in sein Zimmer zurück und weigert sich andere Menschen zu treffen oder gar dem Roboter-Programm beizutreten. Erst als Hiro durch einen Schmerzensschrei Baymax aktiviert, wird er darauf aufmerksam, dass sein letzter verbliebener Microbot sich bewegt. Hiro kann sich dieses Verhalten nicht erklären, geht allerdings von einer Fehlfunktion aus. Baymax jedoch beginnt dem Microbot, in der Hoffnung Hiros Zustand zu verbessern, zu folgen und stößt mit dem ihm nacheilenden Hiro auf ein scheinbar verlassenes Lagerhaus. Dort treffen Baymax und Hiro auf einen maskierten Mann, der weitere Microbots produziert hat und sie attackiert.

Knapp entkommen, beschließt der 14-Jährige den Mann, der seine Microbots gestohlen hat, zu fangen und rüstet dazu Baymax mit einer Kampfausrüstung und einem Kampfchip auf. Doch die beiden sind dem maskierten Mann nicht gewachsen. In letzter Sekunde können Gogo Tomago, Wasabi No-Ginger, Honey Lemon und Fred, die zuvor von Baymax kontaktiert wurden, die zwei retten. Gemeinsam, als die Hero 6, wollen sie dem Unbekannten erneut gegenübertreten.

Mein Fazit

Eine herzerwärmende, spannende und einfach wundervolle Geschichte von Trauer, Mut und Freundschaft. Dieser Film rührt zu Tränen und lässt einen im nächsten Moment fröhlich lachen. Baymax schafft es ohne jegliche Mimik immer die richtige Stimmung auszudrücken und auf den Zuschauer zu übertragen. Auch die anderen Figuren haben alle ihren eigenen Charakter, der jeweils wunderbar und treffend umgesetzt wurde. Die Story überzeugt und lässt auf noch viel mehr hoffen.

San Fransokyo

Besonders schön finde ich persönlich auch, dass die Geschichte in San Fransokyo spielt, was eine futuristische Mischung aus San Francisco und Tokio darstellt. So fahren Baymax und Hiro auch Cable Car. Da fühle ich mich direkt an meinen Aufenthalt in San Francisco zurückversetzt. Etwas was sonst nur Spielfilme schaffen.

Walt Disney Animation Studios in Höchstform

In meinen Augen ist Baymax – Riesiges Robowabohu neben Die Eiskönigin – Völlig unverfroren das beste, was die Walt Disney Animation Studios in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Guckt ihn Euch an!

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Trailer zu „Baymax – Riesiges Robowabohu“

 

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