Jil und der Siegerflieger der Deutschen Nationalmannschaft

Reisebericht: 7. Tag NYC – Eine Heimfahrt, die ist lustig…

…eine Heimfahrt, die ist schön! Oder auch nicht! Heute ist unser letzter Tag in New York City und beginnt mit etwas mehr Schlaf, entspanntem Reste einpacken, einem gemütlichen Check-Out und der Abgabe unserer Koffer im Hotel, sodass wir den Tag noch etwas nutzen können. Abfliegen wollen wir heute schließlich erst um 18:10 Uhr ab Newark, New Jersey. So weit, so gut!

American Museum of Natural History

Lukas und ich nutzen also die Zwischenzeit mit einem Besuch im American Museum of Natural History. Dieses Museum kennt Ihr vielleicht aus dem Film Nachts im Museum. Ich zumindest habe gleich den Eingang wiedererkannt und mich sehr darüber gefreut. Die Ähnlichkeiten zum Film hören dann aber auch relativ schnell wieder auf. Für einen Preis von 17,00 USD für Studenten liegt einem ein schier riesiges Museum zu Füßen. Diese Ausmaße werden uns allerdings erst nach zwei Stunden Rumlaufen, Angucken, Lesen und Bestaunen auf. Damit setzt der Zeitdruck ein und wir wünschen uns an einem anderen Tag hergekommen zu sein. Schnell schauen wir uns also noch die Dinosaurierknochen im vierten Stockwerk an und eilen zur Metro.

Dinosaurierskelette im American Museum of Natural History
Dinosaurierskelette im American Museum of Natural History

Transfer zum Flughafen

Auf dem Weg zurück zum Hotel kaufen wir uns nur schnell in einem Café etwas zu essen, holen unsere Koffer und gehen schnellstmöglich zurück zur Metro. An der Penn Station angekommen, kaufen wir uns Tickets für den Transferzug zum Newark Flughafen. In zehn Minuten soll der Zug fahren. Wir blicken also an die Abfahrttafel, um zu erfahren zu welchem Gleis wir gehen müssen. Verrückterweise wird das Gleis allerdings noch nicht angezeigt. So warten wir bis kurz vor Abfahrt bis endlich das Gleis angezeigt wird und rennen mit einer Masse von Menschen zum Gleis.

Anzeigetafel in der Penn Station
Im Zug fühlen wir uns endlich sicher. Geschafft! Doch dann, Pustekuchen! An der ersten Haltestelle erklingt die Durchsage: „Kabelprobleme“. Zehn Minuten nach unserer geplanten Ankunft am Flughafen, fährt der Zug endlich weiter. Noch 30 Minuten bis wir unsere Koffer eingecheckt haben müssen. Schnell, schnell gehts weiter zum Airportshuttle – ja, noch einer. Der ist aber kollektiv kaputt. Von einem, steigen wir in den anderen Zug. Wir warten, wir fahren ein kleines Stück, wieder wird umgestiegen.

Der Siegerflieger

Nach einer Ewigkeit kommen wir endlich beim Terminal B an. Lukas und ich sprinten zum Lufthansa-Schalter. Hier ist zum Glück nichts los und so haben wir fünf Minuten vor Abgabeschluss unser Gepäck eingecheckt. Nur noch durch die Sicherheitskontrolle und dann hoffen, dass wir mitfliegen dürfen – immerhin fliegen wir erneut standby. Wir setzen uns und ich werfe einen kurzen Blick auf mein Handy. Wann habe ich denn Emails empfangen? Ach ja, ich hatte kurz Empfang im Hotel. „Ihr Flug hat eine Stunde Verspätung.“ Der ganze Stress umsonst! Immerhin der Blick auf unser Flugzeug zaubert ein Lächeln auf unsere Lippen:

Der Siegerflieger der Deutschen Nationalmannschaft.
Der Siegerflieger der Deutschen Nationalmannschaft.

Das Boarding beginnt tatsächlich wie vorgewarnt um 18:40 Uhr. Es könnte also um 19:10 Uhr „Bye, bye NYC!“ für uns heißen, wenn da nicht der starke Schneefall und der rutschige Boden wäre. Das Flugzeug muss enteist werden und dann schafft es das Flugzeug einfach nicht vom Fleck. Um 20:40 Uhr befinden wir uns dann doch noch in der Luft und nun könnte endlich alles gut werden. Wenn, ja wenn nicht ein äußerst unentspannter Fluggast sich noch neben uns gesetzt hätte und sich allgemein die Gäste in unsere näheren Umgebung vorher nochmal gewaschen hätten.

Zurück in Hamburg

Doch ein wenig Schlaf und einige Filme später landen wir in Frankfurt, holen uns schnell unsere umgebuchten Tickets und können nur wenige Minuten später bereits boarden. In Hamburg wird dann noch knapp die Bahn verpasst und gegen 12:00 Uhr liege ich endlich in meinem Bett. Jetzt noch ein „paar“ Telefonate bezüglich Arbeit und Co. führen und dann kann ich für einen kurzen Mittagsschlaf endlich die Augen schließen.

Da kommt noch was!

Eine wundervolle, aber auch anstrengende Reise geht damit zu Ende. Doch wie gewohnt werde ich mich bemühen Euch in den kommenden Tagen mit noch ein paar Highlightgeschichten zu versorgen. Bis dahin – Jetlag ahoi!

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