Filmkritik: Die Bestimmung - Insurgent

Filmkritik: Die Bestimmung – Insurgent

Der Kampf der Fraktionen geht in die nächste Runde in Die Bestimmung – Insurgent!

3.5 von 5 Popcorntüten

Die Bestimmung – Insurgent sind 119 Minuten Spannung und Action pur! Das SciFi-Action-Drama besticht durch gute Special Effects, vielschichtigen Charakteren und einer ereignisreichen Handlung. Der zweite Teil der Trilogie schließt sinnig ans Ende des ersten Teils an und nimmt den Zuschauer auf der Suche nach den eigentlichen Hintergründen der Story wegweisend an die Hand.

Die Handlung

Tris (Shailene Woodley), Four (Theo James), Caleb (Ansel Elgort), Peter (Miles Teller) und Marcus (Ray Stevenson) konnten nur knapp und mit großen Verlusten dem Attentat der Ken unter ihrer Anführerin Jeannine (Kate Winslet) entkommen. Sie befinden sich auf der Flucht und finden schließlich bei den Amite Unterschlupf. Doch auch hier werden sie von den verräterischen Ferox aufgefunden und angegriffen. Peter ergreift die Gelegenheit sich erneut den Feinden anzuschließen und verrät die anderen Flüchtigen.

Erneut nur knapp entkommen, stoßen Tris, Four und Caleb im Zug auf Fraktionslose und ein erneuter Kampf entfacht. Schließlich entschärft Four die Situation, indem er seinen wahren Namen „Tobias Eaton“ fallen lässt. Es stellt sich heraus, dass keine andere als seine angeblich verstorbene Mutter die Anführerin der Fraktionslosen ist und einen Krieg gegen die Ken anzetteln möchte.

Nicht willentlich sich den Fraktionslosen anzuschließen verlassen Tris, Four und Caleb das Lager wieder, um sich an die Candor zu wenden. Hier vermuten sie die restlichen Ferox und damit ihre Freunde. Caleb wendet sich jedoch von seiner Schwester und Four ab, um sich wieder seiner Heimatfraktion den Amite anzuschließen. Um das Vertrauen der Candor zu gewinnen, unterziehen sich Four und Tris einem öffentlichen Verhör unter dem Einfluss eines Wahrheitsserums. Dabei gesteht Tris ihren Freund Will in Notwehr getötet zu haben. Ihnen wird schließlich Unterschlupf gewehrt.

Doch auch hier ist die vermeintliche Sicherheit nur von kurzer Dauer. Bei einem nächtlichen Angriff der Jeannine gehörigen Ferox werden sämtliche Personen mit einem Transmitter angeschossen, der alle in einen tiefen Schlaf versetzt. Nur die Unbestimmten bleiben wach. Sie werden zusammengetrieben und mit einem Scanner auf ihre Unbestimmtheit getestet. Tris muss zusehen wie Unbestimmte mit einer zu niedrigen Ausprägung erschossen werden. Schließlich wird Tris getestet und weist einen Unbestimmtheitswert von 100 % aus. Damit ist sie genau die Person, die Jeannine braucht, um eine rätselhafte Botschaft aus der Vergangenheit entschlüsseln zu können. In letzter Sekunde können Four und ein paar weitere Ferox, die dem Angriff entgangen sind, Tris retten.

Zurück bei den Fraktionslosen ist die Gefahr jedoch noch nicht gebannt. Jeannine benutzt die Transmitter, dessen sich die Ferox noch nicht entledigen konnten, um Personen fern zu steuern und sich in den Tod zu stürzen. Damit versucht sie Tris dazu bewegen, sich ihr freiwillig zu ergeben. Auch Fours Mutter ermutigt Tris sich den Ken zu stellen.

Um schließlich die zu beschützen, die sie liebt, begibt sich Tris tatsächlich freiwillig in die Hände von Jeannine. Doch Four, der von Tris heimlichem Verschwinden nichts mitbekommen hat, eilt seiner Freundin nach, sie zu retten.

Mein Fazit

Ein unmittelbarer Vergleich zu der thematisch und gestalterisch ähnlichen Verfilmung der Hunger Games-Reihe bleibt allerdings auch für mich nicht aus. Und so muss ich den vielen Kritikern recht geben, dass auch der zweite Teil von Die Bestimmung nicht ganz mit Die Tribute von Panem mithalten kann. Auch wenn Shailene Woodley, Theo James und Co. eine insgesamt gute Leistung abgeben, können sie dem Schauspielergespann rund um Jennifer Lawrence, nicht die Stirn bieten.

Dennoch ist Die Bestimmung – Insurgent einen Kinobesuch absolut wert und für Fans des ersten Teils ein absolutes Muss!

Vergleich zum Buch

Für mich insgesamt wieder eine sehr gelungene Buchverfilmung! Nur ein Punkt ist mir etwas negativ aufgestoßen. Etwas, was ein Buch einfach oft so viel besser vermitteln kann, als eine Verfilmung: Der „Kampf“ zwischen Four und Tris, der Kampf um Liebe und Vertrauen geht leider etwas verloren. Obgleich sich Tris und Four lieben, verschweigen und verbergen sie sehr viel voreinander. Dies schafft auch vor allem im finalen Teil der Trilogie viel Misstrauen und Unsicherheit zwischen den beiden. Zwar merkt man auch im Film, dass zwischen den beiden nicht alles reibungslos zu funktionieren scheint, dennoch hat dieses Für und Wider im Buch eine ganz andere Gewichtung.

„Tris.“ I finally looked at him. „I just don’t want to lose you.“

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Trailer zu „Die Bestimmung – Insurgent“

 

One comment

  1. Filmkritik: Die Bestimmung – Divergent | Jil's Blog

    […] dass ich ihn mir auf jeden Fall auf Blu-ray kaufen werde und ich mich bereits auf das Sequel Die Bestimmung – Insurgent, die am 26. März 2015 in die Kinos kommen soll, […]

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