Filmkritik: Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth

Filmkritik: Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth

Es gibt kein Entkommen aus dem Labyrinth! Die Jugendbuchverfilmung Maze Runner jetzt im Kino!

3 von 5 Popcorntüten

Erneut schafft es eine Jugendromanverfilmung auf die vorderen Plätze der deutschen Kinocharts, nur die Teenage Mutant Ninja Turtles können die Besucherzahlen der Maze Runner noch toppen (Quelle: Kino.de).

Die Handlung

Als Thomas (Dylan O’Brien) erwacht, hat er jegliche Erinnerung an seine Vergangenheit verloren. Er befindet er sich auf einer Lichtung, die von einem riesigen Labyrinth umschlossen ist, und von rund 50 Jungen bewohnt wird. Alle 30 Tage stößt ein neuer Junge zu der Gruppe, die sich ein eigenes kleines Dorf aufgebaut hat. Bereits seit drei Jahren schicken die “Lichter“, wie sie sich selbst nennen, jeden Morgen zwei Läufer in das Labyrinth, um nach einem Ausgang zu suchen. Doch im Labyrinth herrschen die Griewer, grausame Monster, die mit ihrem Stich ein furchtbares Virus auslösen. Am Abend schließen sich die Tore zum Labyrinth und wer darin gefangen ist, ist verloren.

Doch mit der Ankunft von Thomas und schließlich von Teresa (Kaya Scodelario) sowie der Nachricht, dass sie die letzte sei, die zu der Gruppe dazu stoßen wird, scheint sich etwas zu verändern. Auch scheinen sich Thomas und Teresa zu kennen, Erinnerungen werden wach. Gemeinsam mit Minho (Ki Hong Lee) erkundet Thomas schließlich das Labyrinth und stößt auf einen neuen Gang.

Mein Fazit

Action, ungeklärte Fragen und Lust auf mehr – so schließe ich mit dem ersten Teil von Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth ab. Schließlich wird erst zum Ende des Films klar, worum es tatsächlich geht. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, wird hier, ähnlich wie in Die Tribute von Panem, eine Zukunftsversion der verbliebenen Menschheit thematisiert. Wie der deutsche Titel verrät, sind die Jungs und Teresa „Auserwählte“, die das Labyrinth als eine Art Test bestehen müssen. Insgesamt ist der Cut in der Geschichte allerdings vergleichsweise hart. So endet die Geschichte nicht geschlossen, sondern weist gleich auf zukünftige Ereignisse, die Phase II, hin.

Lust auf mehr

Ich persönlich habe das Gefühl noch immer nicht recht zu wissen, wohin mich die Trilogie führen soll – anders wie beispielsweise in Die Tribute von Panem oder Die Bestimmung – Divergent. Dadurch bin ich einerseits etwas unzufrieden mit dem Ende, andererseits mehr als gespannt auf den zweiten Teil. Vor allem aber möchte ich mehr Details erfahren und habe mir deshalb bereits die gesamte Buch-Collection inkl. Zusatzbuch, das offene Fragen klären soll, bei Amazon bestellt. Ich bin gespannt!

Vergleich zum Buch

Diese Verfilmung fordert einen wirklich ausführlichen Vergleich und ist nicht mit ein paar Worten abzuspeisen. Der Vergleich ist letztendlich auch der Grund, weshalb die Bewertung des Films insgesamt nicht allzu gut ausgefallen ist. Seperat betrachtet ist die Verfilmung von Maze Runner zwar durchaus gelungen, jedoch ist sie weit weg von der Buchvorlage. Zum Vergleich Maze Runner – Buch vs. Film geht es hier!

Jetzt auf DVD oder Blu-ray bestellen!

Trailer zu „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“

One comment

  1. Buch vs Film: Maze Runner - Jil's Blog

    […] ich das Buch gelesen habe und war zwar vom Film angetan aber mit einigen Einschränkungen (siehe Filmkritik: Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth). Am Ende blieben für mich so viele Fragen unbeantwortet, sodass ich den Cut als sehr unangenehm […]

    Antworten

Kommentar verfassen