Reisebericht: Death Valley

Reisebericht: 14. Tag USA – Death Valley

Nach wenigen Stunden Schlaf im niemalsschalfenden Las Vegas schüttelt uns der Wecker aus unseren Betten. Glücklicherweise haben wir noch vor dem zu Bett gehen den Großteil unserer Sachen zusammengepackt und müssen somit nur noch Duschen bevor wir auschecken. Also schleppen wir unsere Koffer wieder den ewigen Weg zu unserem Parkhaus zurück, nennen fürs Auschecken unsere Zimmernummer und gehen mal wieder zu Denny’s frühstücken. Der Klassiker: Blueberry Pancakes mit frischen Erdbeeren und ein Mango Coconut Smoothie.

Frühstück bei Denny's

Ab in die Wüste, ab ins Death Valley!

Gegen 12:00 h beginnt unsere Fahrt Richtung Death Valley dann tatsächlich. Als Ziel betitelt wir das Badwater Basin, der mit 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel tiefste Punkt von Nordamerikas mit salzhaltigem Wasser, und fahren vom Süden aus über die Badwater Rd hoch – also nicht wie die meisten über die 127, dann die 190 und schließlich die Badwater Rd runter. Diesen Tipp habe ich ebenfalls von meinem Arbeitskollegen Tim – danke dafür. Die Strecke ist super! Später mehr dazu. Am Anfang fahren wir nämlich erstmal in Richtung Unwetter, dass Kalifornien an diesem Tag heimgesucht hat. Wir bekommen also tatsächlich etwas Regen ab. Doch während Judith und ich fröhlich durch den Regen fahren und uns über die etwas kühlere Luft freuen, stoppen die Amerikaner erstmal ihre Autos mit Warnlicht am Straßenrand. Und wir haben wirklich nur ein paar Schauer abbekommen! Wir schmunzeln also mal wieder über die Kalifornier und führen unsere Fahrt fort. Schon der Weg zum Death Valley ist dementsprechend irgendwie faszinierend. Im Death Valley angekommen, kann auch hier kein einzelnes Foto oder auch viele verschiedene Fotos die Umgebung, die Landschaft, den Wechsel von Sandwüste, zu Steppe, zu Bergketten in den verschiedensten Farben, gebührend festhalten.

Death Valley

Durch den Sandsturm

Das wir uns in einer Wüste befinden, wird uns schließlich so richtig bewusst, als vor uns die Wolken bis zum Boden zu reichen zu scheinen. Wir stehen schließlich vor diesem Ereignis und stellen fest, dass in diesem Bereich wohl eine Art kleiner Sandsturm vorherrscht. Da wir aber eh keine Möglichkeit haben auszuweichen, fahren wir stur hindurch. Teilweise wird die Sicht schon stark beeinträchtigt und der Wind scheint ordentlich zu pusten, aber wir kommen dennoch gut und sicher durch. War wie gesagt auch eher ein „Sandstürmchen“.

Ein kleiner Sandsturm im Death Valley.
Ein kleiner Sandsturm im Death Valley.

Heiß, heißer Badwater Basin

Weiter geht die bunte Fahrt: Als nächstes durchfahren wir eine sehr hügelige Straße, sodass wir uns wie auf einer Achterbahn fühlen und haben dabei viel Spaß! Schließlich kommen wir beim Badwater Basin an – und es ist einfach viel zu heiß! Wir steigen kurz aus, gehen auf den Steg und steigen wieder ins Auto.

Jil am Badwater Basin

Die Geisterstadt Trona

Da wir vom Vegas‘ Wochenende noch sehr erschöpft sind, machen wir uns schnell auf zu unserem Hotel in Ridgecrest, was allerdings auch noch gute 2,5 Stunden Fahrt von uns entfernt liegt. Auf dem Weg dorthin passieren wir die gruselige Stadt Trona. Die Stadt ist komplett zerfallen. Überall sind verlassene Häuser und Müllberge zu sehen. Dennoch scheinen hier noch immer Menschen zu wohnen und in der Mineralienfabrik, die dort angesiedelt ist, zu arbeiten. Doch, wer einen Horrorfilm drehen möchte, ist hier genau richtig!

Die Geisterstadt Trona
Tronas verlassene Häuser.

Ich drücke aufs Gas, sodass wir Trona schnell hinter uns lassen und nach einigen Meilen erreichen wir endlich Ridgecrest. Wir checken in unserem Hotel ein und gehen schnell noch einkaufen und etwas essen. Zurück im Hotel schmeißen wir uns erschöpft aufs Bett und ich komme endlich wieder dazu diesen Blog zu pflegen und unsere GoPro-Speicherkarte zu leeren, sodass ab morgen wieder gefilmt werden kann.

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