Filmkritik: Ted

Filmkritik: Ted

Ted -Donner-Buddies fürs Leben: Die Geschichte von einem Jungen und seinem Teddybär.

2.5 von 5 Popcorntüten

Nach über fünf Monaten Mitgliedschaft bei Amazon Prime habe ich zum ersten Amazon Instant Videos genutzt und Ted angeschaut. Dazu sei kurz angemerkt, dass das Streaming von meinem iPad auf mein Apple TV erstaunlich gut funktioniert hat (bis auf einige Aussetzer). Das Angebot von Amazon finde ich allerdings recht dürftig und würde daher nicht unbedingt empfehlen aufgrund des Streamingdienstes eine Mitgliedschaft bei Amazon Prime abzuschließen. Eine Mitgliedschaft lohnt sich allerdings schon durch den kostenlosen Versand, sofern man mehrmals jährlich bei Amazon bestellt. Aber zurück zu Ted: Der Film aus 2012 zählt zu den modernen Hollywoodkomödien und wurde von vielen Kritikern sehr gelobt. Mal sehen, was dahinter steckt.

Die Handlung

Der achtjährige John Bennett (Mark Wahlberg) wünscht sich nichts sehnlicher als einen wahren Freund. Am Weihnachtsmorgen öffnet er wie jedes Kind freudestrahlend seine Geschenke und kann zum ersten Mal seinen neuen Teddybären knuddeln. Als John sich von einer Sternschnuppe wünscht, dass sein Teddy lebendig wird, wird sein Wunsch erhört. John und Teddy werden fortan beste Freunde fürs Leben.

Das sprechende Kuscheltier bleibt nicht lange unentdeckt und wird zu einem Star. Doch wie jeder Prominenter, gerät auch Teddy schnell wieder in Vergessenheit. Nur ein Fan hat Teddy bzw. Ted, wie er heute genannt wird, nicht vergessen. Als der Fan auf den nun mehr 35-jährigen John und Ted im Park trifft, wo die beiden gerade einen Joint rauchen wollen, fragt dieser John, ob er ihm Ted abkaufen könne. Selbstverständlich verneint John diese Frage, schließlich sind die beiden unzertrennlich. Unzertrennlich so lange, bis die Beziehung zwischen John und Lori (Mila Kunis) nach 4-jähriger Beziehung aufgrund der innigen Freundschaft zwischen John und seinem Teddybären zu zerbrechen droht.

Mein Fazit

Unterhaltsames Abendprogramm, dessen Humor man allerdings mögen muss. Ted baut auf eine derbe Sprache, Drogenexzessen und Sex – typisch für den Family Guy-Macher Seth MacFarlane. Wer also Family Guy kennt, weiß ganz genau, was ihn bei Ted erwartet, wird nicht enttäuscht sein und kommt voll auf seine Kosten. Wer diese Art von Humor allerdings nicht mag, dem kann es schnell zu extrem werden. Bedeutet: Wer den Trailer nicht bereits zum Schreien komisch findet, sollte den Film besser nicht einschalten.

Das Problem der Synchronisation

Ich persönlich habe mir ehrlich gesagt etwas mehr erhofft. Allerdings konnte ich ihn durch Amazon Instant Video den Film nur auf Deutsch anschauen und vermute, dass er im OT noch deutlich an Komik gewinnt. Auch die Anspielungen auf Flash Gordon gewinnen vermutlich deutlich an Witz, wenn man die Serie auch kennt. Insgesamt von mir also eine eher mittelmäßig Bewertung.

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Trailer zu „Ted“

2 comments

  1. Liegeradler

    Pikant am Rande: Den ganz speziellen Humor hat der Unterschicht-Sender RTL bei seiner TV-Ausstrahlung rausgeschnitten: Zum einen das Ende der Szene mit der Verkäuferin im Supermarkt, zum anderen, wenn Ted nach dem Norah Jones-Konzert sagt „Ich müsste sie mal wieder ficken“.

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    1. chilljil

      Herrlich! Dann bleibt ja wirklich nur ein merkwürdiger sprechender Bär in dieser Geschichte übrig…

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