Filmkritik: Pitch Perfect

Filmkritik: Pitch Perfect

Bei Pitch Perfect heißt es: „Acacuse me! Aca believe it!“ Mit voller Leidenschaft für den A-capella-Gesang treten die Barden Bellas an, um endlich den nationalen Wettbewerb für sich zu entscheiden und den Treblemakers zu zeigen, wer die waren Stars der Barden University sind!

4 von 5 Popcorntüten

Die Handlung

Die musikbegeisterte Beca (Anna Kendrick) erfüllt den Wunsch ihres Vaters und beginnt ihr Studium an der Barden University. Eigentlich möchte Beca aber lieber Musik in Los Angeles produzieren und dies jetzt und sofort. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt es ihrem Vater jedoch erneut Beta zu überreden an der Universität zu bleiben und bittet sie darum nur einem Club beizutreten, um das College richtig schätzen zu lernen und „Erinnerungen zu schaffen“. Möchte sie nach einem Semester immer noch abbrechen, so wird er sie auch in ihren eigensinnigen Plänen unterstützen.

Nachdem Beca singend in der Dusche auf Chloe (Brittany Snow) trifft, überzeugt diese Beca an den Auditions für die Barden Bellas teilzunehmen, woraufhin sie Mitglied dieser rein weiblichen Gesangsgruppe wird. Ziel der Barden Bellas ist es ihre Niederlage im letztjährigen A-cappella-Wettbewerb wieder gut zu machen und die Treblemakers, eine rein männliche A-cappella-Gruppe der Barden University, endlich zu schlagen. Aubrey (Anna Camp), die Anführerin der Bellas, setzt dazu auf traditionsreiche Lieder von Künstlerinnen der letzten Jahrzehnte und gibt zudem die Choreographien vor. Mit dieser Einstellung stoßen die Bellas schnell an ihre Grenzen und sind kurz davor aus dem Wettbewerb um die Meisterschaft auszuscheiden. Doch Beca hat einen Plan, der die Bellas doch noch zum Sieg zu führen könnte.

Mein Fazit

Pitch Perfect strotzt voller lustiger Einlagen, Dialogen und den unterschiedlichsten Charakteren. Dieser Film bereitet einfach nur gute Laune und gehört nicht nur deshalb zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Neben den tollen Gesangseinlagen, bringen die hauptsächlich improvisierten Beiträge von Rebel Wilson aka Fat Amy einen zum Lachen und Jesses (Skylar Astin Lipstein) Kampf um Becas Zuneigung erwärmt jedes Frauenherz. Durch eine gelungene Kombination aus Comedy, Musik, Leidenschaft und Liebe eignet sich Pitch Perfect sowohl, um in Partystimmung zu kommen als auch für einen entspannten Mädelsabend.

Mein Tipp für Euch

Nicht ungeduldig werden. Der Film fängt zugegebenermaßen etwas schwerfällig an, doch schon bald geht es von einem Auftritt zum nächsten. Außerdem unbedingt auf Englisch gucken! Die deutsche Synchronisation ist eher mäßig gelungen. wodurch viele lustige Anekdoten verloren gehen.

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Trailer zu „Pitch Perfect“

Die Karaoke Version

Seit dem 27. Mai 2015 flimmert nun schon Pitch Perfect 2 über die deutschen Kinoleinwände. Als kleines Warm Up hat Universal Pictures bereits kurz davor eine Karaoke Edition des Prequels veröffentlicht. Absolut passend für einen Film, indem der Gesang im Vordergrund steht und schon lange überfällig, wenn es nach mir geht!

Jetzt wird Mitgeträllert!

Als eingefleischter Pitch Perfect-Fan war es also nur eine Frage der Zeit, bis ich auf die Singalong-Version gestoßen bin. Glücklicherweise hat meine Freundin Katharina Pitch Perfect noch nicht auf DVD und bestellt sie kurzerhand. Gestern Abend haben wir es uns also bei mir gemütlich gemacht und den Film in den Player geschoben. Wir sind bereit zum Mitträllern!

Mein Fazit zur Karoke Edition

Leider muss ich sagen, dass die Pitch Perfect Karaoke Edition nicht wirklich überzeugen konnte. Da wir beide den Film schon diverse Male gesehen haben, kannten wir die meisten Songtexte eh schon in- und auswendig und so haben wir uns auf die schwierigen Passagen gefreut, die man nicht durch bloßes Zusehen und -hören verinnerlicht. Damit meine ich vor allem Becas Performance von „No Diggity“ (im Original von Dr. Dre) beim Riff Off. Doch anstelle des Textes erscheint nur „You know the words“ auf dem Bildschirm. Geht’s noch!?

Allgemein erscheint die Karaoke-Begleitung etwas wahllos. Einmal werden Lieder begleitet, die nur im Hintergrund laufen, ein anderes Mal werden dafür nicht einmal Lieder, die absolut im Vordergrund stehen, untertitelt. Auch stimmen die Zuweisungen der gerade singenden Personen nicht immer. So wird beispielweise Beca als Sängerin ausgewiesen, wobei eindeutig der Großteil der Bellas den selben Part singen. Eine stringente Aufteilung der Stimmen untereinander für den maximalen Karaoke-Spaß ist daher eher schwierig umsetzbar.

Insgesamt wirkt die Umsetzung der wirklich sehr guten Karaoke-Idee etwas stümperhaft und lieblos. Ebenfalls negativ auffallend ist, dass die Version nur als DVD und nicht auch als Blu-ray verfügbar ist. Nichtsdestotrotz bringt das Mitsingen bei Pitch Perfect sehr viel Spaß und wird durch die Karaoke Edition natürlich vereinfacht und unterstützt. Als Nicht-Nativspeaker werden Textinhalte und -botschaften verständlicher sowie der Humor des Films noch deutlicher und verschärft.

Mein Tipp für Euch

Wenn Ihr Pitch Perfect noch nicht im DVD-Regal haben solltet, ist die Karaoke Edition eine sehr gute Wahl, da man zwischen der normalen und der Karaoke-Version wählen kann und so das Singalong ein schöner Zusatz ist. Wer allerdings auf gute Bildqualität wert legt, sollte lieber zur normalen Blu-ray greifen. Für diejenigen unter uns, die den Film bereits sein oder ihr Eigen nennen, lohnt es sich im Übrigen nicht erneut dafür Geld auszugeben.

5 comments

  1. Filmkritik: Pitch Perfect 2 | Jil's Blog

    […] der Filmkritik zu Pitch Perfect habe ich vor fast zehn Monaten diesen Blog gestartet und habe mich schon damals wahnsinnig auf die […]

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  2. Filmkritik: 21 and Over | Jil's Blog

    […] habe ich Euch meinen Lieblingsfilm Pitch Perfect vorgestellt. Findet ihr Skylar Astin Lipsteins (Jesse) schauspielerische Leistung genauso gut wie […]

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  4. Blogparade: Meine Lieblingsblogs | Jil's Blog

    […] die Frage, worüber ich noch schreiben konnte. Im Frühjahr 2014 war ich geradezu süchtig nach Pitch Perfect (ich bin es heute noch!) und so dachte ich: Perfekt, dann schreibe ich eine Filmkritik dazu. Und so […]

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    […] Meine Filmkritik zu Pitch Perfect findest Du hier. […]

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